Unterste Schublade...
Rob Schneider,Newcomerkomiker des zweiten Jahrtausends und in "Knock off"(1998),noch begnadeter Nebendarsteller,bewies hier in "Animal" ein weiteres Male sein Talent als Dumpfbackenkomiker des Slapstickkinos.
Als lächerlicher Alltagsloser,so wie man ihn nur aus schlechten Filmen kennt,dümpelt Schneider durch den Film hindurch,bis er eines Tages mit seinem Wagen dummerweise von der Fahrbahn abkommt und die Klippen hinuntersaust(Mein Gott,war das schlecht und übertrieben).Ein geistloser Wissenschaftler nimmt den nichtmal verbeulten halbtoten mit und rettet sein Leben mit der Transplantation von Tierorganen verschiedener Gattungen.Fortan ändert sich sein Leben drastisch und wird auf tierische Weise ein Held.
Klar,kein geringer wie Antikomiker Adam Sandler steckt hinter dieser abgedroschen,hanebüchenen Geschichte und fungiert als Ausführender Produzent sowie Nebendarsteller mit dummgezogener Fratze.
Platte Sprüche,die abgelassen werden,kitschig hohle Figuren und ein Plot des Grauens sind es,die dazu beitragen,das dieser Schwachsinn nicht mal annähernd komisch ist und einem zum abschalten verdonnert.
Rob Schneider,wirkt hier nur noch peinlich und setzt ein weiteres,blamables Kapitel in seinen kleinwüchsigen Lebenslauf,wobei er wieder mal den Tiefpunkt seines Komikerdaseins erreicht.
Selbst John C.McGinley (Platoon),der sich selbst hier zum Nonplusultra-Bad Guy Kasper macht,reisst hier keine Baumwurzeln mehr raus.
Alles hier wirkt hier dilettantisch,allen voran der Humor und lässt hier niemanden so richtig ablachen.Selbst Schneider's farbiger Freund verströmt negativ nervenden Diskriminierungskomplex und vereint sich,zusammen mit den anderen hohlen Darstellern,zu einer einzigen Film-und Fehlkatastrophe.
Hier wird man(n) entweder danach selbst zum Tier,oder zum Versuchskaninchen der amerikanischen Unterhaltungsindustrie.
Nach einigen Minuten grottenschlechter Darstellung und zahnlosem Witz,bekommt man direkt Lust den Murks auszuknipsen und Adam Sandler nebst Filmcrew wegen grob fahrlässiger Gehirn-und Seelenverletzung anzuklagen.
Die Zoten zünden kaum und überragen vor allem von perverser Anomalie.Somit wirkt bei näherem Betrachten "Animal" als misslungenes Filmexperiment zwischen Situationkomik und Tierkomödie for Kids.
Ein überaus peinlicher und grottenschlechter Beitrag zur Familienkomödienwelle,der weder witzig noch wirklich unterhaltsam ist,sondern nur absurd und nervtötend!!!