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War „Wishmaster“ ein Top Horrorfilm, so war Teil 2 schon eine kleine Enttäuschung. Aber jetzt kommt Teil 3, und ja, es geht noch schlechter...


Diana Collins (A. J. Cook) hat immer Alpträume über den Tod ihrer Eltern, den sie glaubt, verursacht zu haben. Dafür klappt es für sie an der Uni besser. Sie darf bei Prof. Barash arbeiten. Dabei entdeckt sie eine Schatulle, indem der Höllenstein des Wishmaster liegt.
Natürlich befreit Diana den Djinn, bemerkt ihn aber noch nicht.
Dafür bemerkt der Professor den Djinn und muss auch direkt dran glauben. In der Gestalt des Professors macht sich der Djinn nun auf die Suche nach Diana, um ihr drei Wünsche zu erfüllen und danach die Macht über die Erde zu bekommen. Doch Diana weiß schon, was los ist und so muss der Djinn über Dianas Freunde an sie heran. Natürlich überleben einige Freunde den Besuch des Djinn nicht...


Da denkt man noch, oh, die Hauptdarstellerin sieht ja ganz gut aus, vielleicht könnte das was werden. Dann sieht man den Djinn und fällt fast um vor lachen. Andrew Divoff war der perfekte Wishmaster, sei es als menschliche Gestalt oder als Djinn. Doch was uns hier als Djinn vorgegaukelt wird, man kann nur den Kopf schütteln. Wer sich auch immer diese Kostüm aus gedacht hat, sollte sich einen anderen Job suchen. Ferner ist der Djinn nun alles andere als gruselig, wirkt eher wie eine Witzfigur.

Was ein wenig positiv ist, sind die Effekte, auch wenn diese überhaupt nicht mit denen aus Teil 1 mithalten können. Teilweise recht gorig, auf der anderen Seite dann aber recht billig.
Wenn z.B. sich ein Mädel wünscht, der Professor möge doch ihr Herz brechen, bricht auch das Herz. Nur wenn man dann sieht, wo das Herz der Frau schlägt, nämlich über der linken Brust, dann kann man sich nur noch totlachen.

Auch die Story ist nicht gerade das gelbe vom Ei. Ganz genial wird es dann, wenn der Erzengel Michael auftaucht in der Gestalt von Dianas Freund. Selten so gelacht. Auch der Kampf zwischen Michael und dem Djinn ist alles andere als gelungen.
Dann gibt es noch diese Momente, die an Freitag den 13. erinnern. Diana und Michael fahren im Auto los, der Professor ist in der Uni. Die beiden fahren mit Höllentempo weiter, plötzlich läuft der Djinn neben dem Auto. Im ganzen Film konnte er das nicht und musste seinen Opfern oft ellenlang hinterherlaufen, hier hat er plötzlich das Jason-Syndrom: Langsam laufen, schnell ankommen.


Fazit: Mit den ersten Teil und sogar mit den zweiten hat dieser Wishmaster-Teil nichts mehr zu tun. Dafür ist die Story zu lahm und der Djinn einfach Müll. Positiv ist nur die optisch nette Hauptdarstellerin und die einzelnen Effekte, sonst gibt es hier nichts. Maximal ausleihen, aber nicht kaufen.

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