Wie der Titel schon vermuten lässt, ist dieser Film nur ein müder Abklatsch der eigentlich guten ersten beiden Teile.
Diana, Geschichtsstudentin an der Universität, findet während eines Treffens mit ihrem Prof Barash (gespielt von Jason Connery, dem Sohn von Sean Connery) heraus, das in dem Ausgrabungsstück, welches sie voller Stolz präsentiert, der Wishmaster in einem roten Rubin gefangen ist.Ohne die Folgen zu ahnen, öffnet sie die Schatulle und befreit somit den bösen Dschinn. Dieser schlüpft nach einer "heißen" Erotikszene mit zwei Pornodarstellerinnen in den Körper des Profs. Um seine Weltherrschaft zu erreichen, muss er Diana dazu bringen, drei Wünsche zu äußern. Dies stellt den Dschinn vor eine schwierige Aufgabe.
DIe Story fesselt einen von Beginn an (Achtung!: Ironie). Schon die Einfahrsz... ähm... Einführungsszene des Wishmasters lässt erahnen, was Chris Angel sich hier geleistet hat. Denn das Wishmasterkostüm sieht aus, als wäre es vom Sperrmüll. Da helfen auch die "geilen" Dialoge zwischen ihm und den Nebendarstellern nichts (Beispiel: Szene im Versuchslabor). Die Szene in der Kirche, die von der lachhaften Schlägerei zwischen dem Dschinn und, jetzt kommt´s ganz dicke, Erzengel Michael geprägt wird, ist die schlechteste von allen. Das Schwert von Michael könnte von einem überdimensionalen Playmobilmännchen stammen. Sogar die Witze von Greg schmälern die Schlechtheit des Films nicht. Die Musik bie den "Schockeffekten" kam viel zu spät, sodass man sich gar nicht mehr erschrecken konnte. Auch der Dialog in der Bibliothek ist sehr realistisch (Diana sucht im Buchregal nach Büchern, zwei Meter entfernt reden ihre Freunde lautstark darüber, wie verrückt sie doch sei).Eines muss man dem Film aber lassen: die Gore-effekte sind für eine FSK 16 Fassung nicht schlecht. Der hohe Trashfaktor macht den Film dennoch interessant. Daher noch:
(3/10)