7
Die Story in diesem Film ist nicht gerade originell, reicht aber um viele Bondage und Erniedrigungsszenen zu zeigen. Es gibt Spiele mit Kerzenwachs, einen Einlauf und einige Vergewaltigungen. Gore gibt es keinen und wer auf der Suche nach einem möglichst "kranken" Film ist kann sich "Wife to be Sacrificed" sparen. Es ist typische Sexploitation aus Japan und nur für Genrefans zu empfehlen. Ich empfand den Film als sehr unterhaltsam, denn die Frau versucht mehrmals von ihrem Mann zu fliehen, begegnet auf der Flucht Jägern, die sie augenblicklich vergewaltigen... Als dann ein Pärchen nach einem fehlgeschlagenen Selbstmordversuch zu Bewusstsein kommt müssen sie fesstellen, dass die Hölle für sie erst begonnen hat, da sie im Folterkeller sind. Kurzweilige Unterhaltung für Genrefans mit Naomi Tani (Fairy in a Cage,Flower and Snake)
3
Japanische Filme, in denen der Mann mittels Bondage die totale Kontrolle über die Frau ausübt, gibt es viele. Aber in diesem Folterkellerstinker wird das Weib endgültig zum angebundenen Haustier degradiert. Falls es hier so etwas wie eine soziale Botschaft geben sollte, was ich allerdings bezweifle, dann kann diese nur sehr schwach ausgeprägt und völlig verdreht sein. Spiele mit heißem Wachs, ein riesiger Einlauf (diese Szene geht viel zu lang und wird gegen Ende immer lächerlicher!) und das Zugucken, wenn eine Frau den Urin nicht länger bei sich behalten kann (muss wohl ein weit verbreiteter Tick bei den japanischen Männern sein) - das ist alles nicht so richtig pervers, besonders nicht wenn man ähnliche Machwerke schon zur Genüge gesehen hat. WIFE TO BE SACRIFICED ist eigentlich ebenso frauen- wie männerfeindlich, wenn man mal drüber nachdenkt. Ich empfand ihn als eintönig und ermüdend.