Review

Kurz nach der Fertigstellung von „Rambo – First Blood“ hat sich hier Ted Kotcheff wieder mit der Aufarbeitung des Vietnamtraumas der USA beschäftigt.
In „Die Verwegenen Sieben“ geht es um den bekannten Stoff der Befreiung mutmaßlicher Kriegsgefangenen in Vietnam.
Der Ex Colonel Jason Rhodes (Gene Hackman) quält auch Jahre nach dem Vietnamkrieg noch die Frage, ob sein Sohn nicht doch als Kriegsgefangener überlebt hat.
Mit vielen Mühen und Dollars versucht der den Verbleib seines Sohnes zu klären. Als er Indizien auf ein Gefangenenlager in Laos hat, trommelt er die alten Kameraden seines Sohnes zusammen und bereitet sie mit der Unterstützung eines Milliardärs auf eine Befreiungsaktion vor.
Doch nicht nur in Vietnam sind seine Feinde, auch die amerikanische Regierung ist von den Befreiungsplänen alles andere als begeistert.
Doch Rhodes denkt nicht daran, seine Pläne aufzugeben...
Die Rahmenstory gab es vorher und nachher in vielfältigen Versionen. Wer aber solche Filme mag, dürfte hier noch einen der besseren Vertreter finden.
Gene Hackman spielt seine Rolle als ruheloser Vater wirklich gut und auch die restlichen Rollen sind fast alle gut besetzt. Hervorzuheben ist noch Fred Ward (Remo), der den geistig hart mitgenommenen Vietnamveteranen sehr eindrucksvoll verkörpert.
Die Story indes ist erwartungsgemäß dünn (sind diesen Themenfilmen ja eigentlich alle) und auch die Inszenierung kann nicht mehr mit „Rambo“ mithalten.
Was allerdings bei dem Low Budget Film nicht weiter überrascht.
In einer der Nebenrolle versucht sich auch Patrick Swayze nach „Die Rote Flut“ wieder als Kämpfer für sein Vaterland.
Der Film ist wirklich nur für Liebhaber zu empfehlen, alle andere sollten die Finger davon lassen.
Die DVD ist dem Fan noch zu empfehlen, auch wenn es kein Bonusmaterial gibt. Ton und Bild sind in Ordnung, mehr konnte man kaum erwarten, da der Film nur eine kleine Zielgruppe hat.
Nett, mehr aber auch nicht. Unter Freunden gerade noch 7 Punkte.

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