Colonel Rhodes versammelt 1983 einige wagemutige Vietnam-Veteranen, um erneut in den Dschungel zu fliegen und seinen Sohn Frank, den Sohn eines Freundes und andere amerikanische Kriegsgefangene zu befreien.
Die Story funktioniert ähnlich wie z. B. auch bei Rambo II, die USA verhandeln und kommen zu keinem Ergebnis, die Existenz von Kriegsgefangenen ist eh unklar und muss erstmal bewiesen werden. Und natürlich mischt die CIA sich ein.
Allerdings wird hier erstmal ausgiebig trainiert und geprobt, bevor es in der zweiten Hälfte nach Asien geht. Die finale Schlacht passt, kommt aber etwas weniger spektakulär daher, wie bei vorgenanntem Film mit Stallone.
Ähnlich wie bei Full Metal Jacket liegt die Stärke des Films in der ersten Hälfte beim Training. Da gibt es ein paar nette Ideen, wie das tragen von Baumstämmen mit Reiter, zu sehen und Humor ist immer an passender Stelle vorhanden. Dagegen gestaltet sich die eigentliche Befreiung mit Beginn der Kampfhandlungen recht konventionell. Es gibt Schwierigkeiten, der Rookie ist nicht ganz so effektiv wie erhofft (ich mag Patrick Swayze einfach gern) und notwendige Opfer unter den Rettern sind auch schnell ausgemacht. Abgesehen von dem hohen Body Count sind hier keine besonderen Härten auszumachen.
Der Film funktioniert, war zu seiner Entstehung sicher auch am Puls der Zeit für US-Standards und ist immer noch okay, vor allem weil Gene Hackman hervorragend spielt und seine Truppe einfach sympathisch ist, wirklich herausragend ist er aber nicht.
Oh, und laut Abspann hüpft da auch ein gewisser Michael Dudikoff in einer Mikrorolle herum.