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3

Überflüssige Fortsetzung einer bekannten Idee. Einige gelackte Bilder machen noch keinen gescheiten Film. Außerdem sind die Sympathieträger rar. Wem der Vorgänger schon zu langatmig war, der wird von der neuen Version nicht begeistert sein. Einige Spannungselemente sind wohl vorhanden, dennoch wirkt der Streifen wie aus einem Baukastensystem. Leider zu steril, um wirklich zu zünden. Von den Logiklöchern spreche ich erst gar nicht. Fazit: Muss wirklich nicht sein!

8

Man kann also auch komplett ohne Haie einen spannenden Überlebensthriller auf hoher See erzählen. Und auch wenn die ständig um das Boot herum planschenden Charaktere sich bei der Suche nach einer Lösung aus ihrer misslichen Lage viel zu stark gegenseitig sabotieren, was schon sämtliche Grenzen der Realität sprengt, auch wenn es sich angeblich um eine wahre Geschichte handeln soll, so ist man als Fan nihilistischer und intensiver Schauergeschichten während der Konflikte der Gruppe doch ganz in seinem Element. Gegen Ende wird es dann ziemlich schmalzig und ganz am Schluss wäre die angedeutete dramatischere Variante mit den beiden weiteren Todesopfern eindeutig die bessere Wahl gewesen, aber das seien jetzt auch nur kleine Störfaktoren am Rande, die den überwiegend positiven Gesamteindruck nicht schmälern sollen. Fazit: Ein feuchtfröhliches Vergnügen. 8 von 10.

4

Was Open Water 1 von Adrift (a.k.a. Open Water 2) unterscheidet sind symppatische Charaktere und gute Dialoge. Dies hat Adrift nicht. Dies wäre aber bei nur einem Schauplatz. (das Meer ums Boot) umbedingt Notwendig. Was Open Water 2 aber schafft ist das einem die Darsteller so unsympathisch sind das man sich fast schon freut wenn sie sterben. Aber das schlimmste ist die Logik am Ende wo die letzten beiden Darsteller in einem starkem Sturm das schaffen was sie vorher zu sechst bei seichter See nicht geschafft haben. Und das noch in einer dermaßen banalen Art & Weise das es einem nur zum Kopf schütteln bringt. Vorrausgesetzt man versteht was da gerade auf der Leinwand passiert zwischen Sturm und Rückblenden. Also in dem Sinne... "Ich schwimme mal los und hole Hilfe...."

10

Ein spannender Thriller, der gekonnt mit den Urängsten der Menschheit spielt und auch wieder beweißt, dass Kleinigkeiten das ganze Leben verändern können. Die Kameraarbeit ist sehr gut gelungen und den Zuschauer erwarten sehr schöne Aufnahmen.

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