Death Note beginnt gleich mit seinem Thema. Schon im Vorspann wird erklärt was es mit dem Film auf sich hat. Doch das ist schon alles, weil mehr nicht drin ist.
Nach der Einleitung folgt ein so schlechter Film, dass er glatt zum lachen ist. Denn für einem Film mit dem Thema Mord, sind diese sehr einfach und meistens ist nur eine Herzschwäche die Todesursache.
Die Story über ein Notizbuch, das Leute umbringt deren Namen man rein kritzelt, ist an sich sehr originell. Aber wenn im ganzen Film nichts weiter passiert, als Namen zu schreiben um Kriminelle umzubringen hat das ganze keinen Sinn. Die Polizei versucht mit sehr blöden Methoden den Schuldigen zu schnappen. Diese Szenen wirken sehr lächerlich und sind obendrauf noch sehr langweilig.
Dann taucht noch dieser Riuk auf. Dieser ist der rechtmäßige Besitzer des Death Note. Dieser wurde so schlecht animiert, dass man sich ein Lachen nicht verkneifen kann. Die Dialoge zwischen ihm und Kira sind sehr lang und führen nirgends. Zudem weisen auch die übrigen Dialoge im Film mehrere Mängel auf. Es wird nur diskutiert und spekuliert ob Kira, der die Bösewichte umbringt, richtig handelt oder nicht, und ob seine Taten politisch korrekt oder strafbar sind. Also wird hier speziell das Rechtssystem Japans kritisiert.
Das ist der Inhalt eines zwei Stunden langen Films. Und ein richtiger Schluss ist auch nicht dabei. Man muss also noch den zweiten Teil sehen um das Ende mitzukommen. Kann das jemand aushalten? Sicher nur die Mangafans. Hat man mit Mangas und bestimmter noch mit dem Manga von Death Note nichts zu tun, sollte man keinen Blick riskieren.
Denn im Endeffekt handelt es sich hier um einen phantastischen Kriminalfilm, der die Grenzen der Lächerlichkeit überschreitet.Fazit: Schwachsinnige Verfilmung einer Manga-Story.