Review

„Full Metal Jacket“ ist ein Film,der mein Leben veränderte,denn seitdem ich ihn sah,wusste ich,dass ich den Wehrdienst verweigern würde…

O.K.Das war mir auch vorher schon klar,aber aufgrund der harten Ausbildungsszenarien wurde mir auch deutlich,wie unnötig das alles ist und warum man bei diesem Film von einem Anti-Kriegs-Film spricht.

Dieses Kubrick-Werk besteht ja bekanntermaßen aus zwei Filmteilen,zum einen der Ausbildung und zum anderen dem Einsatz.
Letzteres hätte man auch getrost knapper fassen können,jedoch der erste Teil fesselt und unterhält bestens.

Bereits innerhalb der ersten drei Minuten tauchen so viele zu Kult gewordene Sprüche auf,wie in kaum einem anderen Film.
Besser hätte man die Rolle des strengen Ausbilders nicht besetzen können.
Es macht sich beim Zuschauer Zynismus und gleichermaßen Betroffenheit breit,die Charaktere der „Privates“ sind zwar sehr unterschiedlich,.doch stets treffend auf den Punkt gebracht und erstklassig verkörpert.

Der zweite Teil befasst sich dann mehr mit dem Einsatz in Vietnam,bei dem die Auszubildenden zwar vordergründig ihrem Charakter entsprechend aus Teil 1 handeln,das Ganze auch gut und authentisch inszeniert wurde,sich aber kaum von einem typischen Machwerk seiner Art abhebt.
Somit möchte ich hier mit zweierlei Maß messen:
Für Teil 1 gibt es 10 von 10
Für Teil 2 gibt es 6 von 10
Das macht dann:
8 von 10 Punkten

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