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Dieser kleine Amateurfilm stammt aus der Schmiede von J.R. Bookwalter (DEAD NEXT DOOR) und besitzt deshalb einerseits eine meist scheußlich-schräge Synthesizermusik und ewig lange Credits mit einer miesen Computergrafik, andererseits entsprechen Kamera, Schnitt und Effekte fast schon semiprofessionellen Standards. Inhaltlich handelt es sich im weitesten Sinne um eine Hommage an Tobe Hoopers KETTENSÄGENMASSAKER, aber man begeht nicht wie so viele andere No Budget Produktionen den Fehler, hier zu sehr ins völlig debile Backwoods-Hillbilly-Milieu abzudriften. Stattdessen sind die Menschenhaut verarbeitenden Irren diesmal halbwegs clever und haben stets einen frechen und zynischen Kommentar parat. Das gibt dem Streifen den nötigen Schuss Selbstironie. Phasenweise geht es lebhaft zu. Fazit: Keine Offenbarung, aber handwerklich sauber.
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Amerikanischer Amateurfilm, über eine Familie die in einem Bus rumfährt und Menschenhaut von unfreiwilligen Spendern zu Lederwaren verarbeitet. Produziert von David DeCouteau. J.R. Bookwalter (Dead next door) war für den Schnitt und diverses anderes verantwortlich und Scott Spiegel (Intruder, From Dusk till Dawn 2) SPIELT auch noch mit. Hilft aber alles nix, trotzdem (???) extrem amateurhaft und stelllenweise langweilig. Die meisten Darsteller üben sich in Overacting, die anderen sehen im Vergleich aus als würden sie jeden Moment einschlafen. Die Kameraarbeit ist zwar teilweise etwas wackelig, dafür aber wenigstens auch mal in Bewegung. Der Schnitt ist absolut katastrophal. Naja immerhin sind die mit "obscene languauge" vollgepackten Gespräche der Familie teilweise erheiternd und zum Ende hin kommt sogar sowas wie Spannung auf. Außerdem gibt es einige ganz nette Splatterszenen, denen man zwar das Budget anmerkt, die aber noch durchaus akzeptabel gelöst sind.