Review

Ziemlich durchschnittlicher Pinku, der, wie sollte es anders sein, sich auch und insbesondere durch den Gebrauch grafischer Gewalt auszeichnet, aber zumindest was das angeht alle Register zieht.

Die U-Bahn-Vergewaltigung zu Beginn fällt dabei noch etwas drastischer und härter aus als in seinem Debütant, für japanische Sicko- und Pink-, auch Sato-Verhältnisse ("Lolita Vibrator Torture") sehr ansehnlich, "ästethisch" oder besser "authentisch", "brutal", "verstörend", "abstoßend" und "deftig" in Szene gesetzt.

Gleichzeitig dürfte die minimalistische Geschichte um die japanischen Massenmedien dieses Mal zumindest ein klein wenig ausgereifter sein als noch in den Vorläufermodellen. Wer auf so kranken Scheiß steht, dürfte seine Freude daran haben ...

Die anschließenden Sexszenen sprechen für sich ...

"Subway Serial Rape: Lover Hunting" mutiert mit der Zeit zu einer Art erotischem Polizeithriller, der sich jedoch mit keinem "Naked Killer" oder "Sexual Assault" messen möchte, thematisch einem "Natural Born Killers" anschließt, dabei zumindest entfernt über ein Stone oder Verhoeven' sches Grundverständnis verfügt ("RoboCop"), in schlicht-japanischem Sexploitation-Gewand, für einen Rape-Porn aber doch etwas zu lasch daherkommt. Die Schlussvergewaltigung lässt Herzen von Fans noch einmal höher schlagen / ist an sich stimmig inszeniert worden.

Die okkulten Sexpraktiken mit Schlangen, sowie knallharte Yakuza-Mentalität/Vergewaltigung mit Waffen aus seinem Vorgänger "Office Lady Hunting" erreicht "Lover Hunting" beleibe nicht. Der vierte Erguss aus der "Subway Serial Rape"-Reihe rangiert diesbezüglich wie ein fortgeschrittenes "All Night Long"-Sequel zu einer an sich geschlossenen Triologie.

Aus filmtheoretischer Sicht stellt "Subway Serial Rape: Lover Hunting" kein völliges Schlamassel dar und kommt für eine derartige Independent-Produktion noch verhältnismäßig gehoben daher. Stellt sich halt die Frage nach dem Content ...

Genießt in unseren Breitengraden wohl eher weniger Beachtung bzw. wäre ohnehin nicht der filmischen Pop-Kultur zuzuordnen. Das japanische Porno- und Hentai-Gewerbe dürfte dem schon eher zugewandt sein ...


Geschmackssache ...

:-/

5.5/10

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