Verschachtelte Alpträumchen
"Dead of Night", auf deutsch passend aber spoilernd "Traum ohne Ende" betitelt, läutete die Nachkriegszeit für britische Horrorfilme ein und lässt Horrorenthusiasten zu recht vor Aufregung und Begeisterung noch heute nach Luft schnappen. Er veränderte den Horrorfilm, den Episodenfilm, europäische Alpträume allgemein. Einer der lange Zeit nicht hoch genug geschätzten absoluten Horrorklassiker. Noch lange vor "Twilight Zone", einer der Urväter von gruseligen Kurzgeschichten für Erwachsene. Oder Kinder mit stahlharten Nerven. Für einen Fan von Horrorantholgien ist "Dead of Night" pures Gold, dass ewig in der Sammlung bleiben muss. Erzählt wird die verschwimmende und alptraumhafte Geschichte eines Mannes, der in einem alten Farmhaus mehrere Fremde trifft. Doch er schwört alle aus einem wiederkehrenden, seltsamen Traum zu kennen. Nun erzählt einer nach dem anderen eine übernatürliche Geschichte, die nach und nach die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn verschwimmen lassen...
Rahmenhandlung: - Traum ohne Ende - 10/10
Tolles Ensemble, ein Alptraum mit Wiederkehr. Die Grenzen verschwimmen, Oldschool-Mystery mit Legendenstatus. Allein wenn die Rahmenhandlung am Ende aufbricht und sich überschlägt und verknotet, macht man große Augen oder hält sich ein Kissen davor. Selbst wenn man es aus heutiger Sicht alles fixer ahnt. Unzählige Kopien und Hommagen und Verehrer. Zu recht. Besser wurden Gruselkurzfilmsammlungen nie.