Schade, schade ,schade! Was hätte man aus diesem Stoff für einen Film machen können. Nach einlegen der DVD erscheint ein stimmiges Menü, welches von unheilschwangerer Musik begleitet wird. Voller Vorfreude startet man den Film...um im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen zu bleiben. Der Film beschränkt sich darauf, Cage von Punkt A nach Punkt B laufen zu lassen und Gespräche mit den Einwohnern der Insel zu führen und Hinweise zu sammeln. Hört sich öde an? Ist es auch..Ich fragte mich die ganze Zeit mit was für einer Art Film ich es zu tun habe. Die Spannung geht spätestens nach der Hälfte des Filmes in den Keller, denn es passiert einfach so gut wie rein gar nix. Den Schlusspart fand ich persönlich richtigehend lächerlich, wo der gesamte Inselstaat zum Opferfest aufläuft. Hatte für mich mehr den Character eines dörflichen Beisammenseins. Fehlte nur noch das Armbrustschiessen und die Volksfest-Atmosphäre wäre perfekt gewesen. Daher lies mich das Schicksal des guten Nicolas ziemlich kalt. Auch der schluss-Twist...naja...schon bessere gesehen...
Was hätte man aus diesem Film für ein spannendes, gruseliges Stück Zelluloid machen können! Ohne Scheiß!
So bleibt The Wicker Man ein harmloser, uninspirierter, langweiliger und komplett überflüssiger Film. Selbst die Musik nervt nach einer gweissen Zeit, da Sie ständig das selbe Thema wiederholt. Leider bleibt der komplette Plot im Sande stecken und langweilt einfach von vorn bis hinten. Ich bin zwar nicht so der Freak, der penibel auf Logiklöcher achtet, aber der Film ist echt krass. Einzig die Optik des Filmes weiß zu punkten!
3/10 Punkten