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Der Ming-Chu-Klan hat es auf das Geheime Buch der acht tödlichen Schläge abgesehen, dessen Inhalt nur wenige Brüder kennen. Wah Chi, der Sohn eines der Brüder, kann in einen Tempel fliehen, wo er von einem weiteren Onkel unterrichtet wird. Als die Ming-Chu-Häscher in den Tempel eindringen und den Onkel töten, flieht Wah Chi erneut. Er erfährt, dass sein Vater von Silberfuchs vom Ming-Chu-Klan getötet wurde und schwört Rache.

Hier haben wir das beste Beispiel dafür, wie Kung Fu-Slapstick in die Hose gehen kann.
Die Story, die schon kompliziert genug gestrickt ist, wird durch etliche Rückblenden noch verwirrender gemacht, vorallem sind diese lächerlich geraten, da so manch einer der Akteure in den Rückblenden genauso aussieht wie 30 Jahre später und keine Minute älter geworden ist.

Das ist noch nicht mal das Schlimme. Aber hier kämpft jeder der guten Jungs gegen jeden der bösen Jungs in unausgegorenen Kämpfen, wobei die Bad Guys immer etwas die Oberhand haben. Wenn mal nicht, liegt das an den Eigenschaften Glück und Zufall, jedoch nicht am Können der Fighter.
Kurzum, es will sich keiner richtig zum Elite-Kämpfer auf beiden Seiten aufdrängen. Was mal was neues ist, aber den Film völlig versaut.

Jack Lung Sai Ga als "Jackie Chan"-Ersatz soll wohl der Sympathie-Träger sein, nur mehr als rumhampeln kann der nicht. So kommt es dann doch irgendwie dazu, dass er zum Ende hingegen von einem Meister, der auch nichts drauf hat und aussieht wie Harry aus der 2. Big Brother-Staffel, trainiert wird. Für den Bösen reichts dann trotzdem irgendwie am Schluss. Juhu.

Der Slapstick ist für einen Kung-Fu-Film dämlich. Und das will schon etwas heißen.
Der Fight-Stil schaut ganz interessant aus, ist aber auch dämlich geraten da die Kämpfe weit unter Durchschnitt liegen.

Hier ist eigentlich alles dämlich...
Naja, bis auf die Tatsache, dass zweimal das Pink-Panther-Thema abgedudelt wird, was zwar für zwei, drei erhöhte Herzschläge sorgen wird, aber nicht so recht in einen Kung Fu Film passen mag.

Komplettisten können sich (unter Umständen) den Film zulegen, werden aber nicht sonderlich begeistert sein und nach einmaligem Ansehen wird er auch bei ihnen in untersten Regionen des DVD-Regals seinen Platz finden.

4/10

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