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Eigentlich gar nicht mal verkehrt, was sich Jonathan Liebesman bei der Verfilmung dieses Streifens gedacht hat: "Da hau ich dem Publikum einfach ein paar saftige Goreeffekte um die Ohren, die in ihrer Härte "The Hills have eyes" oder "Hostel" noch weit übertreffen!" Das mag alles schön und gut sein, doch zwei Dinge hat er dummerweise übersehen: Das wäre zum einen die Tatsache, dass harte Effekte noch lange keinen guten Film machen und zweitens, dass man vielleicht doch wenigstens Spannung und Atmosphäre einbauen sollte, falls das Ding geschnitten rauskommt, sonst wird`s schnell ziemlich fade.

So geschehen leider bei uns. Ich war ja schon vorgewarnt, dass das Ding sehr stark gekürzt wurde. Am Anfang allerdings war ich positiv überrascht: Der Vorspann ist sehr gut gemacht, die Szenen im Schlachthaus ebenfalls und später kann man noch einen netten Kopfschuss betrachten. Das war`s dann allerdings schon ziemlich mit der Herrlichkeit.

Marcus Nispel, der Regisseur des Vorgängers, schaffte es im Gegensatz zu Liebesman nämlich, eine kranke und dreckige Atmosphäre und zudem noch viele spannende und denkwürdige Momente einzubauen, und das (fast) ohne Gore! Hier habe ich einfach immer das Gefühl gehabt, alles schon einmal irgendwo anders, sei es im Vorgänger oder anderen Horrorstreifen, schon mal besser gesehen zu haben. Selbst R. Lee Ermey als fieser Bulle war im Vorgänger um einiges besser!

Doch alles wollen wir jetzt auch nicht schlecht machen: Die Darsteller geben sich alle Mühe und es sind viele nette Ideen vorhanden. Wenn jetzt noch wenigstens der Splatter da wäre...So ist es für mich schwierig, ein faires Urteil abzugeben, da das Teil in der ungeschnitten Fassung bestimmt doch ziemlich rocken könnte. Bei der vorliegenden Version sind mehr als 6 Punkte aber leider nicht drin! Eins ist jedoch sicher: Auch in der Uncut-Version wird "TCM - The Beginning" seinen Vorgänger nicht schlagen können!

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