Es ist schade, das dem Film nur so wenig Beachtung geschenkt wird, denn Hilary Swank stellt mal wieder unter Beweis, dass sie eine sehr vielseitige Schauspielerin ist. Der Film soll auf einer wahren Begebenheit basieren, und selbst wenn die Handlung nicht auf wahren Ereignissen basieren würde, zeigt er einem trotzdem wahre Werte wie Freundschaft, Loyalität und Integrität. Man sollte ihn auf jeden Fall mal gesehen haben.
Die angehende Lehrerin Erin Gruwell bekommt eine Anstellung an der Willson-Highschool (in Long Beach) und soll dort Englisch unterrichten. Sie bekommt die 9. Klasse, muss aber festellen, dass die Jugendlichen mit viel größeren Problemen zu kämpfen haben: Gang-Gewalt, Rassismus, Armut und Perspektivlosigkeit machen ihren Schülern zu schaffen. In jeder Unterrichtsstunde versucht sie ihnen näher zu kommen und ihre Probleme zu verstehen. Erin engagiert sich sehr und versucht den Schülern mehr zu bieten und sie abzulenken vom rauen Alltag. Sie macht ihren Schülern den Vorschlag, dass jeder von ihnen die Eindrücke die er hat in ein Tagebuch zu schreiben, um so das Erlebte besser verabeiten zu können. Die Schüler beginnen ihr langsam zu vertrauen.
Was mir persönlich besonders gut gefallen hat ist, dass der Film einen Einblick in die damalige Jugendkultur liefert und es gibt auch sehr viele Hip-Hop Einflüsse, wobei "Freedom Writers" nicht nur was für Liebhaber diese Musikgenres ist. Die Handlung bietet mehr als nur den Einfluss einer Musikrichtung - der Film, der auf einer wahren und sehr rührenden Geschichte von Jugendlichen basiert, die sich schon am Rande der Perspektivlosigkeit befanden.
Es ist nicht nur Hilary Swank hervor zu heben, hier brillieren vor allem die gut ausgewählten Jungschauspieler in ihren Rollen. Alle spielen glaubhaft und sehr authentisch, die 'Sprösslinge' stellen unter Beweis, dass sie selbst neben Hilary Swank nicht blass aussehen.
Mir bleibt nicht mehr viel zu sagen, ausser das ich meinen Unmut äussern will darüber, dass der Film so früh aus den Kinos genommen wurde. Deshalb konnten ihm auch nicht so viele Beachtung schenken.
Fazit: Ein sehr guter Film, mit sehr guten (Jung)darstellern und sehr viel Gefühl und Herz.