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Da ging den Anime- und Kampfsportfans einer ab in den 90ern. Es ist ja auch die einzig wahre Verfilmung des beliebten Manga-Stoffs, wenn auch längst nicht perfekt. Die 6 Kapitel sind durchschnittlich gezeichnet und die Abenteuer des nach jedem Mord flennenden Profikillers mit den Drachen-Tattoos und seiner Auftragsopfer-Geliebten neigen gelegentlich zum schmalzigen Kitsch. Denkt man sich den vielen Sex und die vielen blutrünstigen Eliminierungen mal weg, dann fallen einem etliche Gemeinsamkeiten mit den James Bond Filmen ins Auge, denn auch hier legt ein nicht tot zu kriegender Superagent (im weitesten Sinne) reihenweise die (meist feindlich gesinnten) Frauen flach, während sich diverse Geheimdienste mit allerlei obskuren Gadgets bekriegen. Die extrem fette Stiefschwester Freemans ist entsetzlich albern und die muss ich auch nicht oben ohne sehen.
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Leider nur befriedigend... Wenn man den Film schaut fällt einem nach einer Zeit als erstes der Gewaltgrad auf, denn der ist in Crying Freeman wirklich nicht ohne. Leichen mit ausgeflossenem Auge, spitze Stäbe die durch Köpfe gerammt werden, und und und. Hinzu kommen die wirklich unglaubwürdigen Dialoge zwischen den Personen. Dialoge wie sie eigentlich kein mensch führen würde.. und die Handlungen wechseln in dem Film viel zu schnell. Man kann teilweise garnicht richtig folgen, da von Ort zu Ort gesprungen wird. Letztendlich ist die Synchro nicht gerade ein Highlight. Es wurde versucht englische Stimmen mit japanischen Akzenten einzubauen, doch das ganze klingt eher lächerlich als realistisch. Leider nur ein durchschnittlicher Film... Anmerkung: Review bezieht sich besonders auf die erste Kassette.