Der Kopf eines Dinosaurierskeletts ist verschwunden. Bei der Rettungsaktion gehen einige Agenten drauf, sodass man auf Reservist Ling Ling Chat zurückgreifen muss, um den Schurken mit der goldenen Waffe zu stoppen. Dessen Helferin soll sich dabei gleich auch Chat entledigen. Eine turbulente Mission nimmt ihren Lauf.
Die Einblendung zu Beginn, dass man hier ganz sicher keinen bestimmten anderen Film kopieren will, kann man schon nach ein paar weiteren Sekunden heftig infrage stellen. Denn dann ertönt eine musikalische Untermalung, die frappierend an die einer Reihe um einen britischen Geheimagenten erinnert. Und dabei bleibt es in der Actionkomödie aus Hongkong nicht, diverse Elemente erinnern an das Bond-Franchise, teils sehr plakativ. Von der Titelsequenz über die mehr oder minder nützlichen Erfindungen oder eine vergoldete Waffe bis hin zu einem direkt gezeigten Filmposter und sogar Roger Moore in Bewegung. Die Ausrichtung ist also schnell klar, parodistisch geht es zu Werke. Schön absurde Dialoge und Einfälle gibt es immer wieder, grundsätzlich weiß das Ganze schon zu unterhalten.
Durchbrochen wird dieser humoristische Tenor allerdings immer wieder mal von tonal völlig konträren Szenen (Vater im Kaufhaus), was den Film doch recht sprunghaft wirken lässt und keine Kohärenz vermittelt.
Dazu passt auch, dass es sich eher wie eine Abfolge von Ideen anfühlt, denn wie ein durchkomponierter Film. Klar, er nimmt sich nicht ernst, würde mit etwas mehr Ordnung aber besser funktionieren und im Kern wiederholt sich einiges dann doch und ich spreche nicht nur von der musikalischen Untermalung. Manches läuft sich etwas tot, was immerhin durch das hohe Tempo kompensiert werden kann.
Darstellerisch ist das alles bekannte Kost, der dauerquarzende Stephen Chow und Anita Yuen überziehen in typischer Manier, wobei das hier im Vergleich zu manchen Kollegen fast schon zurückhaltend wirkt. Mitunter geht es auch recht blutig zur Sache, ebenso geschwätzig und die Drähte sind mehr als nur einmal deutlich sichtbar. Der Zwang, alles in einen Witz zu verwandeln, steht hier klar erkennbar über dem Inhalt und so bleibt das Erzählte eher eine Ausrede. Wirkt aber auch irgendwie charmant, denn der Wille ist erkennbar und als sinnbefreites Spaßvehikel Schrägstrich anteilige Bond-Parodie geht das Teil schon in Ordnung.