Review

Na das ist doch mal konstruktives Managementtraining at it's best!

Um die Zusammenarbeit zu verbessern, schickt der Rüstungskonzern Palisade Defence einige seiner MItarbeiter in die ungarischen Wälder. Der anfängliche Frust über die verwahrloste Unterkunft weicht rasch der nackten Angst, als die Bürohengste plötzlich von Einheimischen gejagt werden. Irgend eine der verrückten Geschichten über die Gegend und deren Bewohner, die sich das Team am ersten Abend gegenseitig erzählt hat, scheint tatsächlich wahr zu sein ...

Bissiger Humor und blutiger Horror sind Christopher Smiths Erfolgsrezept. Nach seinem ernsten "Creep" schickt er bekannte Gesichter wie Laura Harris ("24", "Faculty") und Toby Stephens ("Stirb an einem anderen Tag") auf einen mit jeder Menge witziger Szenen gespickten Survival-Trip der Marke "Beim Sterben ist jeder der Erste". Dass dabei einige Gags die Grenze zur Geschmacklosigkeit streifen, kann man getrost verzeihen. Schließlich bietet der Film neben seinen derben Scherzen und Goreeinlagen sehr viel Spannung, wie ich eigentlich nicht erwartet hatte. Lediglich ein oder zwei unpassende Gags in den aufregendsten Momenten lassen den Spannungsbogen kurz durchhängen. Dafür kann man sich das Schmunzeln an diesen Stellen einfach nicht verkneifen.

Fazit:
Wer die Brit-Comedy "Shaun of the Dead" mochte, wird bestimmt auch an "Severance" Gefallen finden. Sogar Hardcore-Fans (ich denke da an "Hostel" und dergleichen) dürften an dem Streifen nicht vorbeikommen.
Langsam sollte man es sich echt überlegen, ob ein Urlaub in Osteuropa wirklich ratsam ist! 8/10 Punkten.

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