-Spoiler!-
Krass, der Film ist auf seine eigene Art und Weise doch ziemlich heftig, ich habe lange keinen Film mehr gesehen der derart zynisch und schwarzhumorig ist
> eine mit Benzin übergoßene Frau heult um ihr Leben während ihr Peiniger vergeblich versucht die Streichhölzer anzuzünden
> ein hilfloser, auf einer Tretmiene stehender Kerl wird von umherstehenden Söldnern ausgelacht und sogar angespuckt
> es wird fröhliche Popmusik gespielt während ein hilflos am Baum hängender Typ aufgeschlitzt wird (das gleiche wird dann nochmal variert als eine Frau leicht ungeschickt versucht einen großen Stein aufzuheben um damit einen Söldner zu erschlagen)
> Messer im Arsch, fehlgeleitete hitzesuchende Raketen, der Verlust eines Beines aufgrund der völligen Inkompetenz der "Helfer", Kopfschüsse kommentiert von trockenen Sprüchen usw.
...das wird alles so trocken und fies rübergebracht das einem das Lachen fast im Hals stecken bleibt.
Und gerade deshalb rockt der Film. Die Gewalt bekommt durch die trockene Situationskomik einen ätzend-lustigen Beigeschmack. Allein die Tatsache das die Opfer im Prinzip selbst Täter sind (da alle für einen Rüstungskonzern arbeiten) lässt den Film absolut zynisch erscheinen.
So dumm ist das ganze also auch nicht. Es gibt zwar auch Drogen und Titten Humor, z.T. werden aber auch Horrorklischees der jüngeren Vergangenheit geielst aufs Korn genommen, allein schon das der Film in Osteuropa spielt kann nur eine Anspielung auf den gehypten Scheissfilm "Hostel" sein...vielleicht isses aber auch nur Zufall, who knows.
Fazit: Übelst fieser Humor gepaart mit ein bisschen Satire und Genre-Verarsche.