Review

Bereits am Anfang wird ein wenig vom Ende vorweg genommen, das natürlich nicht wirklich verständlich erscheint. Selbstverständlich werden diese Szenen am Ende nicht gezeigt und die Story bewegt sich zu diesem Teil des Films erst noch hin.

Bei diesem Exemplar handelt es sich natürlich vordergründig um einen Horrorfilm – allerdings nimmt sich dieser manches Mal gar nicht so ernst. Das fängt zum Beispiel damit an, wenn Szenen asymmetrisch mit fröhlicher Musik unterlegt sind.

Zudem werden in der Story einige Dinge angesprochen, die von den Protagonisten entweder nicht gesehen(wie ein Bär, der von einer Seite zur anderen stapft), oder auch selbst am eigenen Leib erfahren werden(wie Marie Antoinettes Köpfung).

Entgegen des Klischees schlagen die Opfer auch dieses Mal wieder zurück. Allerdings erst, nachdem sie auch schon einiges gesehen haben und unglaublich sauer werden. Der Film ist zeitweise ziemlich brutal, doch das wird im gleichen Augenblick auch mit einer witzigen Szene wieder wett gemacht.

Ironisch ist am Ende auch, als sie tatsächlich erkennen müssen, im falschen Haus geschlafen zu haben. Um ein Klischee kommt der Film allerdings nicht herum, denn auch dieses Mal sind es die Ostdeutschen, die „böse“ sind. Intelligent gelöst wurde das ganze jedoch damit, dass die von ihnen verwendeten Waffen aus Amerika stammen.

Fazit
Sarkastischer Thriller mit unverbrauchten Gesichtern

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