Review

Argentos „Das Phantom der Oper“ ist ein recht neuer Film des Meisters des Schreckens. In ca. 98 Minuten zeigt uns Argento sein Adaption des Klassikers, die natürlich recht blutig daherkommt.
Das Phantom wurde als Baby in einem Fluß ausgesetzt und wird von den Ratten aufgenommen und großgezogen. Sein Zuhause ist jetzt unter einer Oper. Aber sein Leben verändert sich, als er die wunderschöne Opernsängerin Christine hört und sieht. Sofort verliebt er sich in sie und wünscht sich sie zu besitzen...
Ja, so ähnlich kann man die Handlung des Klassikers am besten beschreiben (finde ich). Argento greift dabei wieder auf klasse Kamerafahrten und eine gelungene Musikuntermalung zurück, genauso wie auf seine Tochter Asia, die schon in seinen letzten drei Filmen die Hauptrolle gespielt hat. Das Phantom wird verkörpert von Julian Sands, den einige sicherlich aus den ersten beiden Warlock Filmen kennen und der hier keine Maske trägt.
Natürlich wird auch ganz schön gesplattert, wobei die DF tatsächlich ungeschnitten daherkommt. Wunderlich ist auch, daß der Film hier unter Columbia erschienen ist, immerhin lief er im Kino nur knapp eine Woche. Dennoch kann ich den Film nur allen Horrorfans ans Herz legen, da er gute Genre Unterhaltung bietet.

Details
Ähnliche Filme