Inhalt kurz:
Eine gestresste Schriftstellerin gönnt sich eine Auszeit auf dem Land und gerät in eine Art "Haunted House" in der vielerlei Geister(chen) ihr Unwesen treiben. Mit Hilfe eines Parapsychologen will sie den DIngen auf den Grund gehen.
Bewertung:
Vorweg. Die schauspielerische Leistung (insbes. Forest Whitaker) ist sehr gut und authentisch. Die Story ist altbekannt aber ok, aber Kernpunkt der Abwertung ist die grottenschlechte, HYPER-konservative und absolut keine eigenen Akzente setzende Umsetzung.
In der ersten halben Stunden passiert nicht viel, ausser dass in bewährter Weise mal eine schnelle Bildfolge kommt und diese mit extremer Ton-Lautstärke untermalt wird um Suspense zu erzeugen. Eine bewährte Methode schlechter Filme wenn die Bilder nicht genug Spannung hergeben durch ihre Inszenierung.
Dies zieht sich weiter durch den Film und obwohl der Film in der Vorankündigung als "...Gruselschocker ohne übliche kindliche Geister-Jammerexemplare mit langen schwarzen Haaren..." gepriesen wird, ist er GENAU DAS. Nur das das Geistermädchen dunkelblonde Lockenhaare vorm Gesicht hat. Oftgesehenes wird hier quasi kopienhaft wiederholt - dann doch lieber gleich die asiatischen Originale.
Und so schlägt man sich bis zum Ende die Zeit um die Ohren und denkt voller Hoffnung "vielleicht kommt ja doch noch ein kleiner Storytwist...?" - VERGEBENS....
Am Ende dann ein bißchen Sturm durch offene Fenster, verschwinden in die Parallelwelt durch eine Spiegeltür (wie innovativ !), Geistergelabere...usw. usf....kein Blut (muss nicht), kein Thrill (schade !)...nicht neues...wie gesagt, STOCKKONSERVATIV..
auch das Ende...das Geistermädchen winkt versöhnlich und lösst sich dann in Sternenpunkten auf wie Sandmännchen...oh je...absolute Alltagskost für Overgroundgucker...wer sich bei sonstigen Kommerz-Gruslern sehr amüsiert der sollte sich das vielleicht angucken, für die andereren, Finger weg....da gibt es vieellll besseres...gnädige 3/10 Punkten für die schauspielerische Leistung.