Schon zu Beginn werden wir an den Ort gebracht, den wir im weiteren Verlauf des Films noch öfters zu Gesicht bekommen werden. Selbst das Opfer wird später erneut in den Streifen mit eingebracht.
Welcher Weg eingeschlagen wird, erscheint einem als Zuschauer schon schnell klar zu sein, als das Pärchen von der richtigen Route abkommt. Daraufhin folgt dann auch schon eine One (wo)man Show, denn Nicole ist die Hauptperson.
Sie spricht um ihre Gefühle dem Zuschauer zu vermitteln manches Mal zu sich selbst und wirft so manche Frage auf. Ab und an erscheinen Menschen, die sie wahr nimmt, wobei sie schon kurz darauf wieder verschwinden. Welchen Sinn dies hat, bleibt im weiteren Verlauf ungeklärt. Genau wie die Rolle der Familie im Wohnwagen.
Das Opfer in der Not entspricht in diesem Film auch einmal wieder allen Klischees des Horrorgenres. Sie äußert den Satz „Das ist nicht witzig“ switcht von „Hilfe ist unterwegs“ zu „Ich werde sterben“ und glaubt nach einem Spruch über Funk tatsächlich, dass ihr Rettung naht.
Die Situation ist ausweglos und der Spruch zu Beginn des Filmes klingt am Ende irgendwie nach. „Jeder hat seinen persönlichen Dämon“. Es bleibt eine offene Frage, denn der Autor möchte sein Rätsel auch am Ende nicht lösen. Somit bleibt der Streifen sogar über das Finale hinaus ein absolutes Rätsel.
So ganz zufrieden scheint er mit seinem Werk auch nicht gewesen zu sein, denn es entstanden fünf alternative Enden.
Fazit
Anfangs spannender Thriller, der sich später jedoch in sich selbst verrennt.