Alle Kurzkommentare


6

Dieser hundertste Backwoods-Slasher-Aufguss ist zwar von der Musik und der Atmo her ganz brauchbar, er ist jedoch auch bisweilen schwerfällig und bietet uns nur die gewohnten Terrorspielchen. Da hätten wir z.B. den verschwundenen Boyfriend, mehrere Beinahe-Zusammenstöße und -Überfahrungen mit dem Truck des irren Verfolgers und eine KETTENSÄGENMASSAKER-artige Psychosippe (hier: im religiösen Wahn) darf auch ganz kurz vorbeischauen. Weil REST STOP absolut nichts Neues auf der Pfanne hat, etwas eintönig daherkommt und ihm der rechte Schwung fehlt, ist er letztlich nur Terror-Kreisklasse. Schlecht ist er dennoch nicht. Der lange Part, in dem die ewig flennende Heldin sich zusammen mit dem schwer verletzten Deputy in der Damentoilette verbarrikadiert und die beiden sich gegenseitig Mut zu machen versuchen, besitzt schon eine gewisse Intensität - diese Momente sind das Herzstück des Films.

3

John Shiban´s Regiedebüt "Rest Stop" ist leider nicht mehr als ein weiterer Versuch auf der Terrorfilmwelle mitzuschwimmen. Verschiedenste Versatzstücke aus diversen anderen Streifen zusammengeklaut, ein paar blutige Effekte und schon hat man einen weiteren belanglosen Horrorfilm auf den man gerne hätte verzichten können. Dabei verschenkt der Film einiges an Potenzial einige Möglicherweise Spannungsbringende Elemente werden angerissen, aber nicht weitergeführt. Darstellerisch ist die Hauptdarstellerin der Sache meines Errachtens nicht gewachsen und die Auflösung der ganzen Geschichte ist zu gewollt surreal gehalten. Fazit: Ich war mehr als entäuscht, was aber möglicherweise daran liegt das meine Erwartungen etwas zu hoch gesteckt waren. So vergebe ich noch knappe 3 Punkte für ein Paar gute Ansätze und den ein oder anderen blutigen Effekt.

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