Letzer Teil der glorreichen Serie um den Pfarrer Don Camillo und seinem kommunistischen Feind und Freund Peppone. Diesmal muss Camillo ins Land des Feindes, nach Russland.
Peppone (Gino Cervi) plant den großen Coup. Er will dem kleine Dörfchen Brescello eine Partnerstadt verpassen. Das wäre nicht schlimm, nur soll die Partnerstadt aus Russland kommen. Camillo (Fernandel) läuft natürlich Sturm und will das nicht zulassen. Da kommt ihn ein Pärchen aus Russland gerade recht, die all das schlimme über dieses Land erzählen, so dass die Stimmen für Peppone ausbleiben. Dann jedoch dreht sich alles, das Paar waren Betrüger, die Stimmung schlägt wieder für Peppone um. So fastet Camillo bis zur totalen Erschöpfung, doch der Herr gibt ihm ein Zeichen, dass nun gut ist und sich eine andere Lösung anbieten wird. Die Chance kommt, Camillo reist mit Peppone und seinen Leuten ins gottlose Russland, wie Camillo zu sagen pflegen würde. Doch in Russland fängt selbst Peppone an zu wanken...
Im letzten Teil muss Camillo in das Land, welches er eigentlich nie betreten wollte, Russland. Doch um die Partnerschaft doch noch zu verhindern, muss Camillo mit, und das als Kommunist, denn Pfarrer sind alles andere als gerne gesehen in Russland, auch wenn dort angeblich Religionsfreiheit herrscht.
In Russland ist dann erst mal alles so, wie Peppone es sich gedacht hat. Man wird freundlich empfangen, man mag sich, eigentlich dürfte nichts schief gehen. Doch dann ändert sich die Regierung und die italienische Delegation wird nun alles andere als freundlich behandelt.
Wieder mal liegt es an Camillo, dass die Reise doch noch gut ausgeht. Und selbst Gott bringt Camillo wieder ins russische Dorf zurück, auch wenn es schwer wird.
So endet der letzte Film mit dem kongenialen Paar, dem Franzosen Fernandel und dem Italiener Gino Cervi. Fünf Filme lang durfte man beide bewundern, wie sie sich gegenseitig ausstachen, aber doch immer war der eine für den anderen dar. Das Ende kann man dann nur noch als genial bezeichnen, passt es doch zum gesamten Film. Auch wenn eine kleine Träne im Auge bleibt.
Fazit: Auch wenn der letzte Film als schwächster Camillo-Film gilt, so ist er dennoch Pflichtprogramm. Camillo in Russland, das muss man gesehen haben. Auch Peppone bekommt von seinem Russland mal eine ganz andere Vorstellung. So endet diese famose Serie. Ein sechster Teil wurde zwar angefangen zu drehen, doch verstarb leider Fernandel während den Dreharbeiten an Krebs, so dass der Film nie fertiggestellt wurde.