Review

Der zweite Teil der „Don Camillo“ Reihe schließt nahtlos an den ersten an und erzählt uns weiter das Lebens des schlagkräftigen Pfarrers und seinem Freund und Widersacher Peppone.


Armer Don Camillo. Nach dem Theater im ersten Teil wird Don Camillo (Fernandel) strafversetzt in ein kleines Dorf in den Bergen. Camillo ist schlecht gelaunt, zur Messe kommt fast keiner und selbst Jesus würdigt ihn keines Wortes mehr. Camillo träumt weiter von seinem kleinen Dorf bis er seine Chance sieht. Peppone (Gino Cervi), der zunächst froh war über Camillos Weggang, merkt dann doch, wie sehr der Pfarrer fehlt. Der neue Pfarrer ist ein kleines Würstchen, welches sich nicht mit Peppone messen kann. So sorgt dieser dafür, dass Camillo zurückkommt. Gleich gibt es wieder Streitigkeiten, doch dann müssen alle zusammenarbeiten ,denn es geht um Leben und Tod...


Auch der zweite Camillo-Teil überzeugt wie schon der erste, wieder unter der Regie von Julien Duvivier.
Eigentlich ist alles wie im ersten Teil, na ja, fast alles. Zunächst begleiten wir Camillo in sein kleines Bergdorf, und Camillo ist alles andere als begeistert. Schon bei der Ankunft schwärmt man ihm vor, wie toll der alte Pfarrer doch war. Auch Camillos neue Wohnung ist alles andere als exklusiv. Und da Camillos Ruf als Schläger sich bis ins kleinste Dörfchen rumgesprochen hat, nehmen ihn die Bewohner alles andere als liebenswürdig auf. Das schlimmste aber: Selbst Jesus scheint sich von Camillo abgewandt zu haben.

Schauspielerisch ist auch alles beim alten. Fernandel als Don Camillo, der schlagkräftige Pfarrer, der kein Blatt vor dem Mud nimmt und der kommunistische Bürgermeister Peppone, gespielt von Gino Cervi. Beide erreichen locker ihr Potential von Teil eins, man merkt gar nicht, dass man sich mittlerweile im zweiten Film befindet. Beiden hassen sich, können aber auch nicht ohne den anderen.
So wird der Zuschauer auch an diesem Teil gefallen finden. Fernandel und Gino Cervi sind in Hochform.


Fazit: Camillo-Fans müssen hier natürlich zuschlagen. Weiter geht es mit dem ungleichen Duo in dem kleinen italienischen Dorf. Wer Teil eins mochte, wird auch an Teil zwei gefallen finden.

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