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An Sylvester wollen einige Kleinganoven einen großen Coup landen und mittels eines ausgefeilten Plans unbemerkt eine Luxusdisco ausrauben; doch dieselbe Idee haben auch einige härter gesottenere Ex-Knastis, die die „Tour“ aber gänzlich anders angehen wollen...

Independent – Filmer und Regisseur James Meredino zeigt mit nicht überragenden, aber durchaus ansehnlich agierenden Darstellern ( u.a. James Russo ( „Donnie Brasco“ ) , Jeremy Piven ( „Very Bad Things“ ), Pat Gallagher und Rod Steiger ( „Todesmelodie“ ) ) ein interessantes, zynisches, spannendes und gut gestyltes Gangsterdrama und tritt in Sachen Inszenierung, Storyline und „Design“ merkbar irgendwo zwischen die Fußstapfen der großen Genre – Vorbilder Quentin Tarantino ( „Reservoir Dogs“ ), Steven Soderberg ( „Out of Sight“ ), Martin Scorsese ( „Goodfellas“ ) und John Woo ( „A Better Tomorrow“ ). Die Kombination der einzelnen Charaktere und Handlungsstränge ist gut gemacht, zwischendurch und v.a. am Ende geht’s mächtig hart zur Sache, sogar mit nett anzusehenden Zeitlupen-Einschüssen.

Alles in allem ist „The Real Thing“ also ein durchaus zu empfehlendes, sehenswertes Actiondrama und ein klarer Independent-Geheimtipp!

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