Review

Während George A. Romero mit seiner of the Dead Reihe für eine grausame, pessimistische und dunkle Stimmung sorgte und seine Filme mit defitger Sozialkritik würzte, setzte die Return of the living dead Reihe ihr Augenmerk auf etwas ganz anderes. Nähmlich den Humor und fügte den lebenden Untoten eine humoristische Facette bei. Im Jahr 1993 kam unter der Regie Brian Yuznas der 3. Teil der Reihe heraus, welcher auch als der düsterste bezeichnet werden kann.

Das junge Pärchen Julie ( Melissa Clarke) und Curt ( J.Trevor Edmond) könnte verliebter kaum sein. Curt´s Vater ist Collonel und beaufsichtigt Versuche  in einem Forschungslabor. Als Curt seinem Vater eine Chipkarte stipitzt, können es die beiden jungen liebenden sich nicht verkneifen sich auf das Gelände zu schleichen um zu schauen was dort vor sich geht. Als die beiden sehen was dort vor sich geht ist der Spaß allerdings vorbei. Leichen werden mit Hilfe eines mysteriösen Gases wieder zum Leben erweckt und als Zombies bzw. wiedergeboren.
Weil Curt´s Vater versetzt werden soll aber sein Sohn das nicht akzeptieren kann läuft er mit seiner Freundin davon. Auf dem Motorrad in Richtung Freiheit brausend, bauen die beiden einen Unfall, bei dem Julie ihr Leben verliert. Verzweifelt bricht er erneut in das Forschungslabor ein um seine tote Freundin wieder  zu beleben. Es gelingt! Doch Julie ist nicht mehr die selbe und hat plozlich einen MORDshunger....

Während die ersten beiden Teile sich hauptsächlich mit dem Humor beschäftigt hat, versucht "Return of the living dead 3" der Reihe mehr ernst zu verleihen und baut das Grundgerüst der Geschichte um die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten auf.
So wird im ersten drittel des Films die recht Klischeehafte Beziehung der beiden ausgebaut. Ein Paar aus zwei rebelierenden, die gemeinsam gegen den Rest der Welt losziehen wollen hat man ja schon in so manchen Film sehen können.
Gut hierbei ist das dass ganze nicht zu schleimig gestaltet und durch eine zwischenzeitliche Splatterszene aufgelockert wird.

Der Rest des Films ist dann ein ganz klarer Horrorfilm, der relativ humorlos ( einzig ungewollt durch schlechte Schauspielerleistungen) auskommt und nicht mit guten Splatterefekten geizt.

Denn in Sachen Splatter und Make-up Effekten hat man eine wirklich gute Leistung erbracht. Vorallem die Zombiemutanten, die aus den Fässern steigen, sehen wirklich ansehnlich und professionell gemacht aus.
Die Splatterszenen bieten abgeschossene Beine, Arme, Köpfe die aus Wirbelsäulen gerissen werden und den warscheinlich attraktivsten Zombie aller Zeiten.
Denn wenn Melissa Clarke sich eigene sagen wir mal "Piercings" verpasst und ihre kleider zereisst, das sogar ihre Oberweite erblößt dargeboten wird, dürfte so mancher feuchter Traum von Zombiefans in Erfüllung gegangen sein.

Darstellerisch ist der Film dann leider nicht so berauschend.
Da ich den Film nur auf deutsch gesehen habe, kann ich leider nicht sagen wie sehr die Synchro ihren Teil da bei getragen hat, aber neben dümmlichsten Dialogen werden hier Darsteller gezeigt, die wenn man die Situation betrachtet in welcher sie während des Films sind, nicht wirklich das mit ihrem schauspiel vermitteln.
Vorallem die Latinogang die im Verlaufe des Films auftritt sei dabei negativ erwähnt. Zwar bieten sie gute Opfer aber sind sowas von Unglaubhaft. Melissa Clarke so hübsch sie auch anzusehen ist, hat aber auch mehr als offenkundig Probleme ihren Charakter zu verkörpern.

Fazit:
Nachdem ich den Film nach mehr als 8 Jahren wieder geschaut habe, war ich schon extrem verwundert das ich dem Machwerk damals ganze 8 Punkte gegeben habe. Denn Brian Yuznas "Rotld3" ist leider nicht mehr als leicht über dem Durschnitt.
Während die Makeup Effekte wirklich gelungen sind, fehlt dem Film einfach der Humor der die ersten beiden Teile ausmachte und die Darstellerischen Leistungen sind nicht sonderlich gut.
So sind es heute nur noch 5,5 Punkte.

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