Vincent Vega und Jules Winnfield auf einem Trip, den man so schnell nicht vergessen wird. Tarantinos Einstieg in die Eliteklasse der Hollywood-Regisseure beeindruckt nicht nur durch faszinierende Bilder, sondern auch durch ein erstklassiges Zusammenspiel zwischen Musik und Bild. So ertappt man sich auch Tage nachdem man sich den Streifen erneut reingezogen hat beim Trällern von Dusty Springfields Song „Son of a preacher man“ oder in der Versuchung, einen eigenen „Jack Rabbit Slims Twist Contest“ zur Melodie von „You never can tell“ zu veranstalten. Aber auch die Szenen, die nicht direkt durch Musik untermalt sind, setzen sich in den Köpfen der Zuschauer fest. Selbst die eingefleischtesten Atheisten werden begeistert sein ob der Atmosphäre, die Jules’ gebetmühlenartiges Zitieren aus der Bibelpassage Ezechiel 25,17 schafft. Dialoge über die sexuelle Bedeutung von Fussmassagen („…aber es spielt im selben Stadion…“), die internationalen Unterschiede in der Bezeichnung von Fastfood („Weißt du, wie die in Frankreich nen Quarterpounder mit Käse nennen?“), Gespräche, welche Waffe für welchen Anlass geeignet ist („…Gewehre wären angebracht…“), sowie Harvey Keitels Auftritt als Mr.Wolf („Mein Name ist Mr.Wolf. Ich löse Probleme.“) machen diesen Film ebenso amüsant wie fesselnd.
Der absolut beste Film aller Zeiten!!!