„Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“, ist ein Western vom neuseeländischen Regisseur Andrew Dominik. Die Geschichte passiert auf den 1983 erschienenen Roman von Ron Hansen.
Die Geschichte ist schön und harmonisch erzählt, und in ruhigen Bildern festgehalten. Nur selten wird der Film laut oder schnell. Der Filmtitel sagt eigentlich schon alles über diesen Film und dessen Schluss aus. Darum braucht man zum Inhalt nicht mehr viel sagen. Es ist keiner dieser normalen/typischen Western, indem die Cowboys wilde schießerein veranstalten, ungepflegt der Abendsonne entgegen reiten. Hier erlebt man einen Westernhelden, der nachdenklich ist, der sich viele Gedanken um das Leben macht. Dazu kommt noch das der Film sehr dialoglastig ist. Was aber kein Nachteil ist, denn es passt zu diesen Film und er wirkt auch dadurch keines Falls langweilig.
Dazu kommt noch eine darstellerische Spitzenleistung. Allen voran Brad Pitt, der hier eine Oscarreife Leistung zeigt, als zerrissener Westernheld Jesse James. Ebenso gut, Casey Affleck, der als Robert Ford brilliert. Er verkörpert das Feiglingsbild von R. Ford, richtig gut, schüchtern und zurückhaltend. Aber auch die anderen Darsteller zeigen eine gute Leistung.
Der Film ist in schönen und atemberaubenden Bildern, vom Mittelwesten, festgehalten Worten. Die ruhige Kameraführung, sorgt im ganzen Film für super Bilder. Aber auch der Zugüberfall am Anfang wurde in klasse Bildern festgehalten.
Fazit: Die letzten Tage eines legendären Westernhelden, bildgewaltig und fesselnd festgehalten. Ein Westernepos, der in keiner seiner 160 Min. langweilig wirkt. Trotzdem konnte mich der Film nicht voll überzeugen.