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Das Leben meint es gut mit Juan und Sonia. In ihrer Ehe läuft alles wie geschmiert, sie haben ein kleines, süßes Baby und wohnen neuerdings im Haus ihrer Träume.

Bei der Sache gibt es jedoch einen Haken. Das Ganze ist zu schön um wahr zu sein und so wird die erste Nacht im neuen Haus für das junge Ehepaar zum wahren Alptraum. Die beiden machen kein Auge zu, denn ihr Babyphone macht Ärger. Es sind unheimliche Stimmen zu hören und so legen sich Sonia und Juan einen neuen, viel besseren Apperat zu. Es handelt sich um so eine Art Überwachungssystem das ihnen mithilfe von Rotlicht ermöglicht ihre Tochter nicht nur zu hören, sondern auch ständig im Blick zu haben. Eines nachts sieht Juan einen fremden Mann im Zimmer seines Kindes stehen und das ist nur der Auftakt zu einer ganzen Reihe sonderbarer Vorfälle, für die es keine Erklärung zu geben scheint...

Anfangs wird der Film seinem unspektakulären "The Baby's Room" noch gerecht, es dauert aber nicht lange da wird Sonia das Ganze zu viel und sie zieht mitsamt dem Kind zu ihren Eltern. Im Haus wohnt von nun an kein Baby mehr und dementsprechend gibt es auch keinen Baby's Room. Juan bleibt allein im Haus zurück und entdeckt das Tor zu so einer Art Paralellwelt...

Das klingt natürlich so als sei dieser Film so eine Art Sciencefiction-Thriller ala "The 13th Floor", "The Baby's Room" ist aber ein relativ spannender Grusler aus Spanien mit viel Tempo. Zum Schluss gingen Álex de la Iglesia allerdings einbisschen die guten Ideen aus.

Für eine TV-Produktion ist "The Baby's Room" echt nicht schlecht, wenn auch etwas kurz geraten. Ein großes Lob verdienen die Schauspieler, die weit über dem Niveau gewöhnlicher Fernsehfilme anzusiedeln sind.

Grundsätzlich gibt es am Film eigentlich nicht viel auszusetzen, auch wenn "The Baby's Room" mit den anderen Filmen von Álex de la Iglesia nicht ganz mithalten kann.

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