Review

A Real Friend hat m.E. keine überdurchschnittliche Punktzahl verdient - dafür ist er zu belanglos.
Die Grundidee ist eigentlich sehr gut - doch die Umsetzung ist dann ziemlich lieblos geworden.
Die Gruselfiguren sehen auch teilweise nicht so dolle aus.
Die Darsteller machen ihren Job passabel, sind aber nicht top in acting!

Einige originelle Szenen hat er dann auch noch, die ich in dieser reichlich verworrenen Horrorgeschichte nicht vermutet hätte (Stichworte: Mutter reicht ein Kondom, Ausspucken nach Blowjob).

Dennoch ... man hätte die Storyline besser und spannender inszenieren können.
Auch konnte ich mich mit den Hauptdarstellern in keinster Weise identifizieren.

SFX sind spärlich, Blut hat auch eine komische Farbe.
Der eingestreute Humor ist derb und schön schwarzhumorig.

Einige Szenen mit dem "Leatherface"-Imitat sind schlicht dämlicher Natur und oftmals überflüssig.
Nur das Horrorface Nosferatu kommt eindeutig zu kurz - die Maske sieht gut aus. Die Zombie-Dödel sind geradezu oberbillig.

Fazit:

Zum Schluss kommt dann noch mal eine winzige Überraschung, die jedoch den ganzen Streifen nur bedingt aufwertet.
Innerhalb der Reihe ist
A Real Friend einer der schwächeren Filme (jedoch noch um Klassen besser als Xmas Tale).

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