Review

Natürlich darf man Blame nicht mit falschen Erwartungen einschalten!

Erzählt wird eine sehr ruhige, wenn auch inhaltlich sehr tiefgründige Geschichte.
Ein flotter Kurzweil-Mystery ist die spanische Produktion gewiss nicht.
Ebenso wenig offenbart sich hier ein Gore- und Splatter-Nachtisch des Grauens.
Nein, der Film ist in den Grauzonen zwischen Drama und Psychodrama zu finden.
Lange wird der Zuschauer auf falsche Fährten gelockt.
Kaum ist man scheinbar bei des Rätsels Lösung angekommen, entpuppt sich das ganze Konstrukt als falsche Finte, um den Filmfan zu täuschen.

Atmosphärisch kommt der Streifen sehr gut rüber.
Die Darstellerinnen sind alle sehr gut gecastet - ebenfalls das kleine Mädchen meistert seine sehr emotionale und m. E. sehr schwierige Rolle mit beispielhaftem Bravour.

Das Grauen in diesem Film kommt leise daher.
Schrittweise entwickelt sich die Storyline, um in den letzten 2 Minuten einen einheitlichen Guss zu ergeben.

Fazit:

Schockerfans und Blutgierige müssen vor der Tür bleiben - die würden sich eh langweilen.
Mysteryfreunde der ruhigen und intelligenten Art sind hier herzlichst eingeladen ...
Kaum einer kommt auf des Rätsels Lösung bis kurz vor den Endcredits.
Die schlechten Bewertungen hier kann ich nicht nachvollziehen.

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