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Er ist einer der bekanntesten (und beliebtesten) Massenmörder. Neben Michael Myers und Freddy Krüger wird vor allen Dingen ein Namen genannt, wenn man sich über Slashermovies unterhält. Er ist von allem der brutalste, ruhigste und einfach unkaputtbarste aller Killer!
JASON VORHEES
Ertrunken im Jahre 1956 im Cristal Lake. Doch als im Jahre 1980 eine Gruppe Jugendlicher das Camp wiedereröffnen wollen, kennt er nur einen Weg: RACHE!
Gnadenlos schlachtet er über Jahre hinweg, mehr als 100 Teenager auf grausamste Weise. Doch im Jahre 1993 wird er unschädlich gemacht. Man friert ihn 15 Jahre später ein, in der Hoffnung ihn für immer los zu sein. Doch im Jahre 2455, wird seine Kapsel plötzlich von einem jungem Team gefunden. Falsch eingeschätzt, nehmen sie ihn mit auf ihr Raumschiff und das Morden geht von vorne los.

Lange haben die Fans auf diesen Film gewartet, doch im Jahre 2001 war es endlich soweit! Jason erblickt, in JASON X, wieder das Licht der Welt. Und zwar beim FFF in Deutschland. Leider währt die Freude nur von kurzer Dauer. Denn seit dem darf er, zumindest offiziell, in Deutschland (noch) nicht zurückkehren.
Wer Glück hat, kann sich allerdings, für eine ganze Menge an Euros, die erste DVD von JASON X zulegen. Und zwar die aus Spanien.
Einmal eingelegt ist man allerdings wieder hin und weg, von JASON X!

Der Film ist einfach genial. Richtig eingefleischte Fans werden zwar erst etwas enttäuscht sein. Den die ungewohnte Umgebung, weit weg vom Crystal Lake, wirkt doch erst mal komisch, für einen Freitag-Film. Doch spätestens wenn Jason wieder seine Manschette schwingt, dürfte der letzte Zweifel behoben sein. Und wenn er dann, am Ende, zum Über-Jason mutiert, dürfte jedem klar sein, dass hier der mit Abstand beste Jason unterwegs ist, den man je sehen durfte.
Hauptdarsteller Kane Hodder, zeigt mal wieder sein ganzes Können. Die Effekte, seien es die Gore-Effekte, oder andere Special-Effects, sind supergut und auch die Story kann, (die neben der des ersten Freitag-Film, die einzige ist), für einen Film dieses Genres, überzeugen.
Produzent Sean S. Cunnigham hat ausserdem Harry Manfredini (der schon für alle die anderen Teile die Musik geschrieben hat) wieder verpflichten können, seinen unbeschreiblichen Score hinzu zu steuern. Auch wenn dieser leider, auf der DVD, nicht so gut rüberkommt, da die englische Tonspur nur in schwachem Stereo vorkommt und die spanische 5.1 Spur, für einen Nicht-Spanisch-Könner, wohl nur selten in Frage kommt, trotz engl. Untertitel.

Fazit: Ein kongenialer Film, der, nach dem ersten Teil, der absolut Beste von allen ist. Eingefleischte Freitag-Freaks werden sicherlich etwas enttäuscht sein. Und auch alle diejenigen, die die Genremischung Horror+Science Fiction nicht mögen oder Jason noch nie mochten, sollten einen großen Bogen machen. Alle anderen werden sich aber garantiert mehr als gut unterhalten fühlen.

Also dann! Bis zum, bereits geplanten, 11. Teil von Freitag der 13! (Und dem Kampf "Jason vs. Freddy")

Wertung: 9/10

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