Review

Jason Vorhees ist zurück – mal wieder.

Um der „Friday“- Reihe neue Spannung einzuhauchen wird die Szenerie in „Jason X“ ins Jahr 2455 verlagert. Dort wacht Jason, der tiefgefroren die Zeit überdauerte, auf einem Raumschiff auf, dessen Besatzung natürlich keine Ahnung von den Umtrieben des Maskenmannes hat und somit auch reichlich sorglos mit dem scheinbar Toten umgeht. Als in Jason neue Lebensgeister erwachen macht er sich natürlich sofort daran, einen ordentlichen Bodycount auf die Beine zu stellen und lässt sich dabei auch nicht von den Waffen der Zukunft aufhalten.

Mit „Jason X“ wagen sich die Macher auf neues Terrain und filmten einen schnellen, handlungsarmen Science-Fiction Slasher. Dabei sind gerade noch so viel genretypische Elemente enthalten, dass die Old-School „Friday“-Fans zufrieden gestellt werden aber auch genügend Neuerungen, um auch unbedarfte Zuschauer ins Kino locken sollen.
Natürlich gibt es auch in der Zukunft genügend tumpe Mädls mit weitausgeschnittenen Tops und sexgeile Jungs, die nur darauf warten dahingemetzelt zu werden. Dafür muss aber auch eine Spezialeinheit her, die Jason durch das Raumschiff jagt und nach und nach dezimiert wird.
Positiv fällt dabei auf, dass das Ganze mit viel Witz inszeniert worden ist und sich in keinem Moment ernst nimmt (Jason erwacht just in diesem Moment zu neuem Leben, als ein Teenie-Paar geradewegs dem Höhepunkt entgegensteuert – als Beispiel).
Story- so wie spannungstechnisch ist wenig geboten, da von vorneherein klar ist, das maximal zwei bis drei Personen die 90 Minuten überleben und Jason sowieso nicht umzubringen ist. Dafür gibt’s stapelweise Leichen, die teilweise richtig innovativ und blutig über den Jordan geschickt werden. Der Härtegrad bewegt sich dabei in den Grenzen der gerechtfertigten Spio/JK.
Leider wird der kurzweilige Film zum Ende hin arg lächerlich und auch der Schlussgag lässt Kenner der Vorgänger nur noch leise Seufzen – Fortsetzung folgt.

Trotzdem schafft es „Jason X“ bei mir noch auf solide 4/10

Details
Ähnliche Filme