Review

Jason X ist einer der Filme, die zurzeit mit einer kleinen Welle von Horror-Revival-Filmen daherkommt. Jason geht in die 10. Runde und die Handlung wird in das Jahr 2455 verlegt.
Um es vorweg zu nehmen: Ganz schlecht ist der Film nicht.
Insgesamt kommt "Jason X" recht schnell in Fahrt und Jason beginnt mit dem, was er am besten kann, mit töten. In dem relativ hohen Bodycount und teilweise recht einfallsreichen Gore-Effekten liegt sicherlich die Stärke des Films, der irgendwie ein wenig an Filme wie "Alien" erinnert, aber nie diese Klasse erreicht. Die meisten Darsteller agieren mit einem recht bescheidenen Talent, die Ausstattung ist zwar dunkel, aber irgendwie nicht düster, das gab es schon besser.
In den Szenen, in denen Jason nicht vorkommt, kann der Film auch nicht richtig überzeugen. Zum Glück ist er fast immer präsent....
Die Special-Effects der Raumschiffe gehen in Ordnung; die Musik klingt ganz gut, auch wenn sich der Komponist wohl von einigen Motiven aus "Jäger des verlorenen Schatzes" inspirieren ließ.
Das Bild auf der DVD war über den Beamer immer scharf und hatte kräftige Farben. Auch in den meist dunklen Szenen waren Details stets gut zu sehen.

Fazit: Dank einiger gelungener Goreeffekte und einem ordentlichen Tempo kann man den Film durchaus anschauen, auch wenn hier sicherlich kein Meisterwerk entstanden ist. Anhand der schwachen Schauspieler und den meist einfallslosen Sets erkennt man, dass der Film mit einem relativ geringen Budget gedreht wurde.
Da bei einem Film, der eine Fortsetzung der Reihe "Freitag der 13." darstellt, das schauspielerische Talent der zu tötenden Personen ja nicht unbedingt im Vordergrund steht, gehen schwache 7 von 10 Punkten bei wohlwollender Betrachtung noch in Ordnung.

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