Review

Space Diss Hockey


Wenn ein Franchise über seinem Zenit ist, gibt’s oft nur noch einen Ausweg: ab ins All! So ging es auch Jason über 20 Jahre nach seiner „Geburt“ als Slasherikone am Camp Crystal Lake. „Jason X“ springt hunderte Jahre in die Zukunft und lässt den eingefrorenen Killerhünen in einem Raumschiff auftauen - natürlich umringt von notgeilen, dummen und ahnungslosen Teens(, Wissenschaftlern und Cyborgs)… Manche Dinge ändern sich einfach nie! 

„Jason X“ war seiner Zeit durchaus was voraus. Klar, der Leprachaun war z.B. schon vorher da. Aber in Zeiten von „Manborg“, „Turbo Kid“ und „Iron Sky“ wirkt ein Jason hiermit schon ein Stück vorreiterhaft und fast wie „The Real Deal“. Ich will nicht wissen, wie sehr „Jason X“ damals bei seiner Premiere (etwa auf dem Fantasy Filmfest mit Gleichgesinnten) gerockt hat. Inklusive billigem Video-/TV-Look (obwohl's der bis dato teuerste „Friday“ war). Inklusive Gastauftritt von David Cronenberg. Inklusive hohem Bodycount und „Frost-Kill“. Inklusive Cyborg-Dominatrix. Inklusive ziemlichem Dauergrinsen. „Jason X“ ist das Gegenteil eines Qualitätsfilms - und das trägt er mit Stolz und Dummheit auf der Brust herum! 

Freitag der 13. - 8,5/10
II - 7,5/10
III - 6,5/10
IV - Final Chapter - 7,5/10
V - New Beginning - 4,5/10
VI - Jason Lives - 7,5/10
VII - New Blood - 6/10
VIII - Jason Takes Manhattan - 7/10
IX - Jason Goes To Hell - 5,5/10
Jason X - 6,5/10

Friday The 13th (Remake) - 6/10

Fazit: der trashigste und blödeste „Friday“. Muss man erstmal schaffen. Nicht böse gemeint. Seiner Zeit voraus. Spaceslasher mit klarem Augenzwinkern und Spassgarantie. Über seinem Zenit und doch ein digitales Grinsen auf den Lippen! 

Details
Ähnliche Filme