Da alle Versuche, Jason Voorhees hinzurichten, fehlschlagen, wird er stattdessen kryogenisch eingefroren. 450 Jahre in der Zukunft taut ihn eine Gruppe von Studenten, die natürlich nicht wissen, wen sie da vor sich haben, wieder auf. Jason macht prompt einen auf "Alien" und stalkt das Raumschiff der Teenies wie einst die Wälder um Crystal Lake... "Friday the 13th in Space"... was wie eine Parodie klingt, ist im zehnten Teil der Franchise in Ermangelung anderer Möglichkeiten, wie man der Serie beikommen könnte, nun doch noch Realität geworden. Der Leprechaun hat ihn zwar um ein paar Jahre geschlagen, was den Trip ins All angeht, aber Jason richtet dort doch wesentlich mehr Schaden an, denn abgesehen vom Science-Fiction-Setting kommt "Jason X" nach dem kuddelmuddeligen "Jason goes to Hell" wieder in der ursprünglichen Slasherfilm-Tradition daher. Gestorben wird reichlich und solide splatterig, ob man dem Streifen deswegen allerdings hierzulande deshalb die FSK-Freigabe hat verweigern müssen, bleibt fraglich. Und dann auch noch das schwere SPIO-Siegel, das da die strafrechtliche Unbedenklichkeit bescheinigt... uiuiui. Na ja, man kann froh sein, dass "Jason X" nicht wie die Teile 3 und 4 direkt wegverboten wurde...
6/10