"Jason X", der zehnte Film der "Freitag der 13." Reihe, hebt sich mit Sicherheit von all seinen Vorgängern ab. Zunächst sieht man Jason im Crystal Lake Labor. Schade ist, dass man nicht erfährt, wie er überhaupt dorthin gekommen ist. Doch nach kurzer Zeit schon wird Jason eingefroren. Im Jahr 2455 gehts dann weiter und Jason befindet sich nun im Weltraum, um hier seiner Mordlust genüge zu tun...
Der größte Unterschied ist die Selbstironie im Film. Die Dialoge sind so sinnlos, dass es schon fast wieder Spaß macht sie zu hören. Auch was die Spezialeffekte angeht, hat man sich wirklich ins Zeug gelegt. So hat Jason auch die Möglichkeit, noch ein paar neue Mordmethoden anzuwenden. Abgewechselt wird dies alles durch ein paar spannende Sequenzen (zum Beispiel als die Kampftruppe Jason sucht) oder einigen Actioneinlagen (Jason muss hier sogar dran glauben und wird zerlegt).
Ob man allerdings den Fans damit eine Freude gemacht hat, möchte ich bezweifeln. Der Film weiß im Endeffekt nicht wo er eigentlich hingehören will. Etwas mehr Spannung oder etwas mehr Humor wäre nötig gewesen. So wars irgendwie von allem zu wenig. Trotzdem ist "Jason X" ein immer noch recht netter Film.
6 Punkte