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Der zweite Missing in Action ist eigentlich ein Prequel zum Vorgänger und beginnt während der aktiven Dienstzeit von Col. Braddock in Vietnam. Die ersten 50 Minuten spielen in einem Gefangenenlager der Vietcong und zeigt die Folter und Demütigungen des teuflischen Lagerkommandanten an amerikanischen und vietnamesischen Häftlingen. Erst nach Ausbruch von Braddock beginnt dann das übliche Action-Spektakel, für das Chuck Norris berüchtigt ist. Hier werden Handkantenschläge verteilt, Knochen gebrochen, aktives Munitionsvernichtungsschiessen praktiziert, Hütten in die Luft gesprengt und zu guter letzt, der Fiesling (nicht ohne vorangegangenes Arschvoll) an des Teufels Tafelrunde befördert. Der US-Patriotismus ist allgegenwärtig und irgendwie riecht es hier auch einwenig nach Rambo, doch dieses Problem hatten einige Filme dieser Zeit. Alles beim alten also und für diese Epoche durchaus gute Action.
Für Norris-Fans und Anhänger der guten alten 80er sowieso ein Muss.
08/10 Shot-Outs

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