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Im Vietnamkrieg wird der Hubschrauber von Braddock abgeschossen und Braddock gerät in Kriegsgefangenschaft. Als der sadistische Kommandant Yin einen Marine bei lebendigem Leib verbrennt, bricht Braddock aus und kämpft, getrieben von Rache, als Ein-Mann-Armee gegen seine Peiniger.

In Cannons Rambo Verschnitt Filmreihe gehts diesmal in die Kriegsgefangenschaft. Braddock und seine Hubschrauberbesatzung geraten dabei in die Hände eines fiesen Kommandanten, der den Colonel zwingen möchte ein falsches Geständnis über angebliche Kriegsverbrechen zu unterschrieben, aber da gerät er bei dem wackeren G.I.natürlich genau an den richtigen.
Einen großen Beitrag zum Thema Völkerverständigung darf man hier natürlich nicht erwarten. Die Reisfresser sind ausnahmslos Sadisten, während die US Boys Gottes gerechte Krieger auf Erden darstellen. Aber gut, war in Rambo II und III ja auch kaum anders. Wenn man die gängigen Stereotypen außer acht läßt ist MIA II allerdings ein brauchbarer Vietnambeitrag.
Ist die erste Hälfte noch ein reines Knastdrama, wird pünktlich mit Braddocks Flucht die Actionsau durchs Dorf getrieben und der Dschungel vom  Vietcong freigeräumt. Die Pyrotechniker bekommen auch einiges zu tun, die in gewohnter Manier sämtliche Hütten und Wachtürme zerbröseln dürfen.
Wer keine Shakespear Verfilmung erwartet bekommt zumindest das geliefert, was das Cover verspricht. Ein grimmiger Chuck Norris, der den Vietnamkrieg im Alleingang gewinnt und sich durch Horden von Feinden meucheln darf. Typisch Cannon eben.
7/10

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