Ein Film der etwas anderen Sorte, aber irgendwie doch nicht.
Erwartet man bei Village of Doom Horror oder Action wird man enttäuscht werden.
Es handelt sich um ein reines Drama. Zumindest bis zu den letzten 15 Minuten.
Denn ab da wird der Film ziemlich brutal. Eine Brutalität die den Zuschauer regelrecht erschlägt!
Aber nicht etwa weil sie so unvorstellbar grausam und explizit ist, sondern eben weil der Film die ganze Zeit so ruhige Töne anschlug.
Allein der erste Mord ( wer und wieso verrate ich hier nicht ) war ein richtiger Schlag in den Magen, dabei sieht man nichts, da er im Off stattfindet.
Es ist die ganze Art und Weise:
Etwa 90 Minuten lang ( kann mich auch irren, was die Laufzeit betrift ) bekommt man alle Charaktere ausführlich vorgestellt und erlebt ihren Alltag. Auch wenn nun niemand ein Held oder etwas besonderes ist, so gewöhnt man sich doch in dieser Zeit an die meisten und erwartet dann auch einen solchen Ausklang, doch kommt der dann eben in diesem harten Amoklauf daher, das es einem schon ziemlich nah geht. Nicht emotional, sondern physisch.
Ein Film der vielleicht dadurch sich ein klein wenig heraushebt.
Aber vielleicht war ich an jenem Abend auch nur in einer seltsamen Stimmung.
Da hilft nur eines: Angucken und selbst urteilen.