Review

Comicverfilmung, die Nächste, die leider eher als Krepierer in die Reihe von Daredevil, Elektra und Catwoman gehört. Das größte Problem hier ist, wenn man (wie ich) keinerlei Vorkenntnisse aus den Comics hat, es gibt zwar einige Erklärungen, die aber zu unschlüssig und schnell runtergespult werden. Die Story ist sehr einfach gehalten, die Effekte teils echt unterklassig. Besonders der Ghostrider selbst in Aktion sieht leider am Billigsten aus, vielleicht hätte ein nicht brennender Kopf nicht so sehr fürs Schmunzeln gesorgt. Der Film wirkt trotz seiner eigentlichen Düsternis eher albern, vor dem kompletten Absturz rettet ihn immerhin Cage mit seiner Performance, da er sich selbst nicht ganz so biernerst nimmt und den einen oder anderen Oneliner rauskloppt. Das Finale ist schon fast vorbei, bevor es richtig angefangen hat. Einmal angucken und wohl schnell wieder vergessen. Man fühlt sich leider manchmal an Van Helsing erinnert, der seine Vorschusslorbeeren in keinster Weise rechtfertigen konnte. GR fehlt es am richtigen Schliff, der ihn vielleicht spannender und interessanter gemacht hätte, so bleibts bei 2 Punkten.

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