War nicht ganz so blöd, wie ich befürchtet hatte, aber es wird dennoch kein noch so abgenutztes Klischee ausgelassen: Der eloquente Teufel, der weise alte Lehrmeister, usw. Wesentlich mehr Sorgfalt als in das Script wurde in die Effekte investiert, jedoch ist es bedenklich, wenn in Hollywood jetzt auch Motorradstunts und Pyrotechnik nur noch aus dem Rechner stammen. Und auch der brennende Totenschädel des Riders lässt diesen wie eine in den Film hinein kopierte Trickfigur, aber nicht wie einen plastischen Charakter erscheinen. Mit albern verzerrter Stimme darf er dann eher unfreiwillig komische Sprüche ablassen, wenn er gerade wieder einen CGI-Gegner viel zu rasch abgefertigt hat. Und wieso muss eigentlich der alternde Nicholas Cage den Superhelden mimen? Nur damit man den Film mit einem großen Star besser vermarkten kann? Naja, mit Mühe und Not düst der GHOST RIDER ins qualitative Mittelfeld der Comicverfilmungen.