Review

Ok, zuerst muss ich sagen, dass ich an diesen Film mehr als nur kleine Erwartungen hatte, nichtsdestotrotz wusste ich des öfteren nicht ob ich heulen, lachen oder doch Selbstmord begehen sollte. Ich muss zugeben nach den ersten fünf Minuten war ich zuerst einmal sprachlos und fühlte mich nach zugegeben kurzer Zeit schon stark verarscht und blickte wild durch die Gegend ob nicht doch irgendwo Corey Yuen sitzt und mich auslacht...

In diesen besagten fünf Minuten wird der Zuschauer Zeuge der Flucht von Prinzessin Kasumi (Devon Aoki), da sie die Nachricht vom Tode ihres Bruders die ihr Hayabusa ( nein kein Motorrad sondern Kane Kosugi) in einem dumpfbacken Gespräch überbringt nicht so ganz wahr haben will und entschließt ihn suchen zu gehen. Da dies ja mal überhaupt gar nicht geht, da sie sonst eine Ausgestoßene, im Fachchargon Shinobi, ihres Volkes wäre ist natürlich sofort die Tempelpolizei in Person von Kasumis Dienerin Ayane (Natassia Malthe) und ihren Wächtern mit süßen lila Fahnen und sonsitgen lila Accesoires zur Stelle um ihr gehörig den Marsch zu blasen. Klarer Fall von denkste!!! Da hat Katsumi mal gar kein Bock drauf und lässt die Wächter mal ganz dumm aus der Wäsche schaun, indem sie ihr Schwert ca. einen halben Meter über ihren Köpfen in Richtung Mauer schleudert, die Wächters Köpfe als Fussabtreter missbraucht um dem nun in der schutzmauersteckenden Schwert zu folgen. Auf ihrem Ausflug auf den Köpfen muss ihr wohl die Idee gekommen sein dieses Schwert nun als Sprungbrett zu benutzen um mit der Musik zu der wohl Captain Planet geboren wurde über die Mauer zu hoppen. GEIL!!

Irgendwie musste sie sich das vorher schon ausgedacht haben, dieses abgebrühte Luder, da sie dann ganz keck ihren Paragleiter öffnete und davon gleitet. Diese tollkühne Flucht muss irgendjemand gesehen und äußerst beeindruckt haben, denn sie bekamm sofort eine Einladung zum "D O A Turnier", die irgendwie aussah wie eine aufgetunte PSP die auch noch fliegen konnte.

Da sahs ich nun und schaute mir an wie im Schnelldurchlauf noch ein paar andere Kämpfer vom Mystery-Man beim fighten ertappt und mit diesen aufgetunten PSPs ausgestattet bzw. eingeladen wurden. Dies alles spielte sich in einer durch und durch sehr farbenfrohen Umgebung ab. Meine BK Lehrerin würde sich freuen: so viele schöööööne warme Farben...
So weit so gut. Es waren also alle eingeladen die Rang und Namen hatten und wurden in einen Flieger gesetzt um zu diesem Turnier geflogen zu werden. Es fand auf einer Insel statt: D O A - Mallorca!! Und auf diese Insel konnte man stumpfsinnigerweiße natürlich nur mit Hilfe eines Fallschirms gelangen. Action!!! Adrenalin!!! oder einfach nur dähmlich...
Die Kämpfer wurden natürlich vom König D O A - Mallorcas, D O A - Drews empfangen. Dieser spritze allen Teilnehmern komische blaue Sachen ins Blut um so ihre Kampfwerte untersuchen und überwachen zu können. Dafür setzte er irgendeinen Schwachmaten in einen total ultramodernen Raum mit ca. 8 x 10²³³² Monitoren mit denen man jedes Mauseloch der Insel begaffen konnte. Es folgten mehr oder weniger spektakuläre Kämpfe und ein total spannendes Volleyball Match zwischen den 4 schönsten D O A Figtherinnen im knappen Bikini. Dies dürfte wohl der einzige Lichtblick dieses Hirnfurzes an Film sein, jedoch auch eher für die Zuschauer die sich mit ihrem Alter knapp am Freigabealter ( 12 ) befinden. Die Damen dürfen noch ein bisschen in ihren kunterbunten Bikinis herumhüpfen bis der wahre Plan D O A - Drews ans Licht kommt. Er hat nähmlich eine freaky Sonnenbrille und eine more and more freakige Discokugel mit der er aus den Kämpfern ihr Können auf sich übertragen kann. Japp, dafür war wohl auch das blaue Zeugs das er gespritzt hat. Was für ein Monster!! Das hätte wohl niemand von D O A - Drews gedacht: Diese Software will er auch noch an weitere Kunden auf der ganzen Welt verkaufen doch dies wird in allerletzter Sekunde vom oben genannten Menschen im ultramodernen Monitorraum verhindert. Jedoch kann D O A - Drews dennoch super kämpfen und es kommt zum Highlight: Kasumis Bruder war in Gefangenschaft auf D O A - Mallorca denn er sollte D O A - Drews erster Gegner sein sobald er so super kämpfen konnte. Also hauten sich die beiden noch ein wenig auf die Schnauze bis D O A - Drews kein anderen Ausweg mehr sah als sein komplettes Anwesen per Selbstzerstörungsmodus dem Erdboden gleich zu machen. Leider konnte er genau dieses Anwesen nicht verlassen da ihn Kasumi während einem spektakulären Verfolgungsfight mit einer einzigen Akkupunkturnadel lähmte! Zuvor hatte Kasumi eine Mitstreiterin mit einer einzigen Akkupunkturnadel wieder total glücklich und frisch gemacht und man könnte denken es wäre die gleiche Stelle gewesen aber so genau wollen wir hier ja mal nicht sein...So stürzen sich also unsere Helden eine knapp 400 m hohe Klippe ins Meer hinunter während D O A - Drews Anwesen mit einer Computeranimation die irgendwie an Stuhlgang von Godzilla erinnerte ebenfalls explodierend ins Meer stürzte.
Alle wichtigen Leute überlebten, jeder der Kämpfer hatte jemanden zu pimpern gefunden ( Jaaaaa, sogar der Monitorraummensch hat eine willige Dame gefunden die ihn wohl für immer lieben wird) und somit war ja sowieso alles toll.
Ach fast hätt ichs vergessen, eine hat leider niemand zum pimpern gefunden, aber für schnelle Orgasmen zwischendurch kennt Kasumi bestimmt eine Stelle am weiblichen Körper die mit einer einzigen Akkupunkturnadel stimuliert werden kann...

Das man in solchen Filmen nicht nach Realität suchen muss ist wohl jedem klar, nur leider werden hier Abseits der Logik und des Realismus nur dähmliche Dialoge, schlecht kopierte Kämpfe und eine Story zum in die Steckdose pissen inszeniert.



Da mein geistiges Alter dem eines ca. 10 jährigen entspricht bekommt der Film nicht 1/10 Punkte sondern noch Bikini-Tittenbonus: 2/10

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