First at all, ich kenne zwar die Spiele, bin aber sicherlich kein Zocker und beurteile daher als reiner "Cineast" und nicht als Spieler dieses Machwerk, dem die DOA-Spiele ja bekannter Weise als fundierte Grundlage dienen/dient.
Ein neues Martial-Arts Epos wurde natürlich nicht geschaffen, das hat sicherlich auch niemand erwartet. Dennoch, der Film bietet ein enormes Unterhaltungspotential, was sich natürlich nicht nur auf die Kämpfe bezieht, sondern auch auf die vornehmlich weiblichen Protagonisten, die mit ihren optischen Reizen nicht geizen und dies auch nicht wollten.
Knapp bekleidete Damen in sexy Outfits prügelten sich schon in der Spielvorlage um den Verstand oder spielten verzückt und anreizend Volleyball.
Ein Bestandteil, der natürlich zwingend in den Film übernommen werden muss, um auch jene zu befriedigen, die halt nicht die Spiele kennen und den Film als reinen Actioner sehen, der halt auch Sex-Appeal mitbringen soll.
Somit erfüllt der Film in diesem Punkt sicher die meisten Kriterien, denn eine Holly Valance oder Jaime Pressly sehen einfach toll aus und sind echte Hingucker.
Auch eine Devon Aoki punktet natürlich nicht nur optisch, kann auch kämpferisch etwas bieten, wenn auch die anderen etwas mehr in den Martial-Arts Parts vordergründig stehen, was aber sicherlich nur optische Gründe hat.
Optisch ist auch ein gutes Stichwort. Der Film kaschiert etwaige Schwächen ,wie halt das löchrige Skript oder die eindimensionalen Dialoge der Protagonisten, gekonnt durch eine hochwertige Optik, die in schillernden bunten aber nicht kitschigen Farben das Szenario dominieren.
Gut gewählte Locations wie der Bambuswald oder der Tempel lassen schon etwas Atmosphäre aufkommen. Stellenweise erinnern die bunten Farben an Corey Yuen´s Silverfox, der halt auch optisch schon punkten konnte.
Da macht es auch nichts, daß außer Mr. Kosugi keiner der Kämpfer über das fundierte Martial-Arts Können verfügt.
Denn etwaiges "Nichtkönnen" wird geschickt mit netten Wire Effekten und auf Hochglanzoptik polierten Specialeffekts wieder wettgenmacht.
Die Kämpfe als solches sind wie gesagt "optisch" absolut in Ordnung und brillieren mit tollen Kamerashots.
So setzt sich im Grunde auch der ganze Film zusammen, der zwar nie langweilig wird, aber halt nur durch genannte Machart zu überzeugen versucht.
Aber die schillernde Optik, der knackige Sound und die zweifelsohne extrem knackigen Girls und die gut gewählten Locations unterhalten dann doch über die gesamte Laufzeit.
Der richtige Film, wenn man mal wieder so richtig schön das Hirn ausschalten möchte und sich in der Bilderflut treiben lassen möchte.
Der optische Leckerbissen der genannten Protagonisten machen daraus zwar noch lange keinen guten Film, erfreuen aber das Auge ungemein und lassen andere Schwächen schnell außen vor.
Ich als Nichtzocker habe mich über die Distanz gut unterhalten und werde mir das nette Filmchen ganz sicherlich in die Sammlung stellen.