D.O.A. - Dummheit Ohne Ausweg
Ein gewisser Donovan trägt auf einer abgelegenen Inseln das jährliche D.O.A.-Turnier aus. Dafür benötigt er neben einigen muskelbepackten Kämpfern auch gutaussehende Ladies, die ordentlich zulangen können. Diese findet er in Tina, Kasumi & Christie.
Die Kämpfe werden per Zufall ausgewählt und wer verliert kann nach Hause gehen. Das ganze dient allerdings nur der Tarnung, denn Donovan verfolgt ganz andere Ziele.
Tja, sehr dürftig die Story, nicht wahr? Mehr gibt es dazu auch gar nicht zu sagen. Was sollte man auch schon groß aus einem Prügelspiel rausholen, bei dem es eben ums Prügeln geht?
Das hat weder bei Street Fighter noch bei Mortal Kombat funktioniert, warum also sollte ausgerechnet Dead Or Alive da besser abschneiden.
Zugegeben, gänzlich unterirdisch ist der Film nicht. Die Mädels sind hübsch anzusehen und einige Momente regen durchaus zum Lachen an. Womit wir schon beim Hauptproblem des Films sind: Trotz der offensichtlichen Bemühung, Humor einzubinden nimmt er sich zu ernst. Es fehlt insgesamt an Selbstironie, so dass das Geschehen über weite Teile eher peinlich denn amüsant rüberkommt.
Die vielen Kämpfe mögen zwar spektakulär aussehen, sind aber offensichtlich sehr schlecht choreographiert und mit extem viel und auffälligem Wirework aufgepeppt. Da wäre doch eine etwas reduziertere und gleichzeitg realistischere Herangehensweise wünschenswert gewesen.
Erschwerend kommt hinzu, dass ganz klar auf eine niedrige Altersfreigabe geschielt wurde. Wie sonst lässt sich erklären, dass die Kämpfer(innen) auch nach zig Treffern nicht mal die kleinste Schramme davon tragen? Da wird doch Wände gekracht, auf den Boden geknallt und die Visage bis zum geht nicht mehr poliert, aber das alles macht den Kampfmaschinen nichts aus. Sehr realistisch...
Fast schon abstoßend wirkt die Hochglanzoptik, durch die sich die immer recht knapp bekleideten Protagonistinnen kämpfen dürfen. Es entspricht zwar irgendwo der Spielvorlage, dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass die Optik etwas düsterer sein müsste.
Selbst ohne Ansprüche an komplexe Handlung und Charaktere wirkt dieses Filmchen eher lächerlich. Bonuspunkte gibt es daher nur für die knackigen Mädels und einige gelungene humorige Passagen. Einmal ansehen reicht völlig. Definitiv keine Alternative zu Jackie Chan oder Jet Li.