Review

Naja, „Ritter der Dämonen“ gehört eigentlich zu der mäßigen Horror-Reihe „Geschichten aus der Gruft“. Deshalb verwundert es kaum, dass auch der augenscheinlich beste Teil der Reihe nicht sonderlich überzeugen kann.

Die Story – um irgendwelche Dämonen, die in die Bewohner eines Hotels fahren wollen – wurde immerhin mit einigen originellen Ideen aufgepeppt und man konnte mit William Sadler („Die Verurteilten“) und – mal wieder als Bösewicht – Billy Zane („Titanic“) zumindest zwei prominente Schauspieler verpflichten. Das große Manko des Films ist aber die über weite Strecken vorherrschende Langeweile. Humor gibt es auch selten, obwohl man den - schon angesichts nur weniger vorhandener Splatter-Elemente - um so mehr gebraucht hätte, um zumindest noch ein kurzweiliges Gruselstück draus zu machen. Besagte Splatter-Szenen und allgemein sämtliche Spezialeffekte können sich aber sehen lassen und wirken professionell und erstklassig. Die Dramaturgie von „Ritter der Dämonen“ ist allerdings wie schon erwähnt umso schlechter.

So fehlen den „Ritter der Dämonen“ auf jedem Fall ihre Rüstungen, dem Film dagegen noch mehr wie beispielsweise (mehr) Humor, mehr Splatter und mehr Gore – für einen wirklich gelungenen Horror-Splatterfilm ist das nun mal die Erwartung, die hier nur ansatzweise erfüllt werden konnte.

Daher „freakige“ 6 von 10 Punkten.

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