Eine Collegeverbindung feiert ihre alljährliche Höllenwoche, bei der neue Anwärter einiger Prüfungen als Aufnahmeritual unterzogen werden. So müssen sie Regenwürmer essen, Kirschen zwischen den Pobacken transportieren und etlichen weiteren Unsinn über sich ergehen lassen. Gestört werden sie dabei von einem untoten ehemaligen Studenten, der durch ein Versehen vor 20 Jahren bei eben so einer Höllenwoche ums Leben kam. Das dieser angeblich ein Hippie ist, spricht Bände über dieses Machwerk, das vor Dämlichkeiten nur so strotzt. Das Hauptmanko ist jedoch, dass sich die Vorgeschichte ewig lang und zäh wie ein Kaugummi dahinzieht. Wenn man nach schlapp einer Stunde noch nicht eingeschlafen ist, bekommt man tatsächlich Goreeffekte zu sehen, vorher gibt es nur Bluttaten im Off. Die letzten zwanzig Minuten geben noch einmal wirklich blutigen Horror her, ob das jedoch reicht, liegt sicher an den Erwartungen des Zuschauers. Aufmachung und Schauspieler sind erwartungsgemäß zweitklassig und der Schlußakt ist so banal, wie es die ganze Zeit schon die pubertären Fäkalscherze dieser elitären Studentenverbindung waren. Das setzt dann auch den würdig dümmlichen Schlußpunkt.
Fazit :"Never trust a hippie", vor allem, wenn er aus dem Klo kommt. Nur für B-Movie Allesgucker. Tip: Wecker auf 55 Min. einstellen, dann geht's auch für Gorehounds. 5/10 Punkten